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Operation Flashpoint: Red River (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Operation Flashpoint: Red River (Xbox 360)
Operation Flashpoint: Red River Boxart Name: Operation Flashpoint: Red River (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Codemasters
Publisher: Codemasters
Erhältlich seit: 20. April 2011
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

 
Shooter, allen voran Militär-Shooter, dominieren zurzeit die Verkaufszahlen der Videospielwelt. Paradebeispiel für den Erfolg mit dem virtuellen Fadenkreuz ist bereits seit einigen Jahren die Call of Duty-Serie. Ihre Erfolgsformel lautet wie folgt: Cineastische Präsentation, unkompliziertes Waffenhandling und Action ohne Pause. Während viele Konkurrenten diese Mischung quasi kopieren, setzt Codemasters mit der Operation Flashpoint-Franchise weiterhin auf einen ganz eigenen Ansatz. Taktieren und präzise Schüsse sollen hier den Erfolg bringen. Ob der Versuch mit dem dritten Ableger Red River endlich auf geht, könnt ihr im folgenden Test in Erfahrung bringen…
 
Gestatten: Amerika, Weltpolizei.
Oorah! Die Marines der U.S. Army hinterfragen nicht, haben immer einen taffen Spruch auf den Lippen und räumen die bösen Terroristen bereits aus dem Weg, wenn die Feiglinge von der UN noch sinnlos diskutieren. Diese Beschreibung der Verhältnisse entspricht zwar nicht unbedingt der Wahrheit, jedoch anscheinend dem Weltbild der Entwickler des Spiels. Dass die vorpubertären Sprüche keineswegs cool-, sondern unfassbar peinlich wirken, hat ihnen im Vorfeld wohl niemand gesagt. Jedenfalls landest Du im Jahr 2013 als Kommandant eines Vier-Mann-Trupps in den trockenen Weiten von Tadschikistan um die dort ansässigen Aufständischen und die Chinesische Volksarmee ordentlich mit der amerikanischen Flagge zu verprügeln. Besonders einfallsreich, oder gar objektiv ist die Story nicht.  Die Chinesen werden als bösartige Monster dargestellt, während die US-Soldaten nur die besten Motive für ihren Einsatz haben. Nun kann man argumentieren, dass so gut wie jeder Shooter „pro-Amerika“ ist, aber gerade wegen des bei diesem Titel angepeilten Realismus, habt ihr regelmäßig das Gefühl ein interaktives Rekrutierungsvideo in eurer Konsole rotieren zu haben. Dazu tragen auch die flachen, charakterlosen Mitglieder eures Squads rund um Protagonist Kirby bei. Einer eurer Kameraden fällt im Gefecht? Wen interessiert es, schließlich hat er mit seinen „Witzen“ rund um das männliche Geschlechtsteil sowieso nur genervt.

Auf dem Schlachtfeld macht man keine Scherze
Beginnt ihr mit der ersten Mission der umfangreichen Kampagne, führt euch eine der vielen stylischen Zwischensequenzen in die Spielwelt ein, um euch kurz darauf im Basislager der US-Truppen die Kniffe der Steuerung näher zu bringen. Neben der klassischen, gut funktionierenden Shooter-Steuerung, müsst ihr auch ein Befehlssystem verinnerlichen, um nicht regelmäßig den Bildschirmtod zu erleben. Per Schultertaste am Controller ruft ihr ein übersichtliches Menü auf und wählt aus, was eure Begleiter tun sollen. Das Gebäude stürmen, oder doch die Gegner flankieren? Die Stellung halten oder das Feuer einstellen?
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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