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Quantum Theory

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 Spiel-Infos: Quantum Theory
Quantum Theory Boxart Name: Quantum Theory (PAL)
Entwickler: Tecmo
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 24. September 2010
Genre: Shooter - 3rd Person
Spieler: 1
Features:
keine
Mit Quantum Theory sattelt Entwicklerteam Tachyon zum ersten Mal auf die aktuellen Flaggschiff Konsolen von Sony und Microsoft um. Deren letztes Spiel war Undead Knights, welches 2009 nur für die PlayStation Portable erschien. Bei Quantum Theory handelt es sich um deren ersten Versuch in das durch Gears of War etablierte Cover-Shooter Genre einzusteigen.
 
Monster überall nur Monster
Die grundlegende Story ist relativ schnell zusammengefasst: In einem apokalyptischen Szenario gegen Ende des 21. Jahrhunderts breitet sich eine merkwürdige, böse Substanz aus, welche alles um sich herum assimiliert. Menschen und Tiere, die mit der Substanz in Berührung kommen, werden in grauenhafte Monster verwandelt. Wie das dann so üblich ist, besteht die Aufgabe des Spielers darin das Böse aufzuhalten. Der spielbare Charakter ist dabei eine zunächst sehr zwielichtige Persönlichkeit namens Syd. Er ist allerdings scheinbar mehr als gut ausgestattet, um es mit dem Bösen aufzunehmen. Darüber hinaus hat Syd dann auch eine weibliche Begleitperson namens Fillena. Zusammen versuchen sie einem von Fillenas Vater erbauten Turm vor dem Bösen zu befreien.
Laufen, Deckung, Schießen, …
Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Quantum Theory um einen Third-Person Shooter, der vom Spielablauf stark an Gears of War erinnert. In erster Linie bedeutet dies, dass man Syd von einer Deckung zur nächsten steuert, um dann die unterschiedlichen Gegner aufs Korn zu nehmen. Nun habe ich leider bisher keinen Gears of War-Teil gespielt, so fehlt mir ein wenig der direkte Vergleich allerdings gibt es am Gameplay einige Details, die so oder so auf Dauer sehr nervig werden. So kann man sich nur auf Knopfdruck hinter Deckung begeben und genauso auch nur per erneutem Knopfdruck von ihr lösen. Dies schränkt die Bewegungsfreiheit des Spielers unnötig ein, doch es gibt noch mehr Eigenschaften die sich negativ auf die Bewegungsfreiheit des Spielers auswirken. Man kann nämlich nicht einfach so über niedrige Mauern springen, sondern man muss sich erst hinter ihr in Deckung positionieren, um dann wieder auf Knopfdruck über die Mauer darüber zuspringen. Doch das, was die Freiheit des Spielers in so manch einem Level-Abschnitt am meisten beschränkt , sind unsichtbare Wände und Türen. Scheinbar ganz normale Durchgänge sind für den Spieler unpassierbar, durch die eben noch Gegner geströmt sind. Das ist eine unverzeihliche Designentscheidung. Sie kann nicht verziehen werden und sie stört entschieden den Spielfluss und erlaubt es kaum in die Spielwelt einzutauchen.
 Autor:
Christopher Alain Jones
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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