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Rainbow Six Vegas

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 Spiel-Infos: Rainbow Six Vegas
Rainbow Six Vegas Boxart Name: Rainbow Six Vegas (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 28. Juni 2007
Genre: Shooter - Taktik
Spieler: 2 Offline, 14 Online
Features:

Auf dem PC und Xbox 360 konnte der Titel bereits große Erfolge feiern. Endlich erscheint mit Rainbow Six Vegas auch der erste Teil der bekannten und beliebten Serie auf der PS3. Der passionierte Taktikshooter-Fan wird sich in Anbetracht dessen, dass Rainbow Six eine der erfolgreichsten und beliebtesten Games des Genres ist, die Hände reiben. Wer nicht auf wilde Ballereien im Unterholz steht und den Kampf auf dem offenen Feld eines WWII Szenarios scheut, sondern viel lieber einen Guerilla-Häuserkampf durchmachen will, ist mit Rainbow Six bestens bedient. - So war es jedenfalls bei den letzten Teilen der Serie. Was sich seit dem getan hat, lest ihr in unserem ausführlichen Test.
 
Schleichen für den Sieg
In diesem Teil der Serie schlüpfen wir in die Haut von Logan Keller, der der neue Leader eines Spezialtrupps für die Bekämpfung  von Terrorismus ist. Der erste Einsatz des Teams führt uns bereits in eine zu großen Teilen zerstörte Stadt, die von einer terroristischen Bewegung geführt wird. Genau diese Terroristen werden uns in unseren ersten Einsatz bereits ordentlich das Fürchten lehren. Denn nur wer einen kühlen Kopf bewahrt und sich nicht reizen lässt, hat hier überhaupt die Chance, nicht wie ein Sieb zu enden. Die beste Taktik ist eben nicht wie in vielen anderen Shootern die Attacke. In Rainbow Six ist praktisch alles anders: Hier ist Angriff bei weitem nicht die beste Verteidigung, nur wer auch Geduld zeigt, kann den Gegnern die Ohrläppchen abschießen. Die größten Teile des Spiels verbringt Mr. Keller nämlich nicht im totalen Angriff, sondern vielmehr mit dem Rücken an einer Hauswand oder auf den Knien. Der überhastete Angriff bringt einem an dieser Stelle nicht mehr ein als den Gameover-Bildschirm, den man so oft zu sehen bekommen wird, bis man seine Lektion gelernt hat und brav in Deckung geht. Für Anfänger kommt erschwerend hinzu, dass die eigene Gruppe koordiniert werden will. Wer schon die anderen Teile der Serie verschlungen hat, wird sich sicher sehr schnell an die Umstände gewöhnen. - Und das erst recht, weil neuerdings weniger eigene Einheiten zur Verfügung stehen. 
 
Schach mit Terroristen
Um im Häuser- und Gassenkampf nicht völlig unterzugehen, ist es extrem wichtig den Gegner gut im Auge zu behalten und erst einen Angriff zu wagen, wenn man sich ihrer Zahl und besonders ihrer Position sicher ist. Nur und wirklich nur durch Taktik kann man sich Stück für Stück durch die engen Straßen kämpfen. Wer immer auf die direkte Konfrontation aus ist, wird an diesem Spiel nicht viel Spaß haben. Es ist extrem ratsam auch mal eine enge Gasse zu nehmen, um die Gegner zu umgehen, wann immer es möglich ist. Diese Möglichkeiten, dem Gegner aus dem Weg zu gehen und ihn dann eventuell von hinten zu überfallen, werden einem im Kartenbildschirm angezeigt, genau wie die Angreifer selbst. Neben dieser Hilfe stehen aber noch mehr nützliche Gegenstände zur Verfügung, die einem diesen extrem schweren Taktikkrieg etwas erleichtern können.
 Autor:
Robin Hellmann
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.1