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Ratchet and Clank - A Crack in Time

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 Spiel-Infos: Ratchet and Clank - A Crack in Time
Ratchet & Clank: A Crack In Time Boxart Name: Ratchet and Clank - A Crack in Time (PAL)
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 11. Juni 2009
Genre: Action - Jump 'n' Run
Spieler: 1
Features:

Seit nun mehr als sieben Jahren gibt es aus dem Hause Insomniac - auch für die Resistance-Reihe verantwortlich - eine witzige und beliebte Spiele-Serie mit zwei sehr reizenden Protagonisten: Ratchet & Clank. Nun gibt es den neusten Ableger der Reihe, Ratchet & Clank - A Crack in Time. Dabei handelt es sich um den dritten, exklusiven Teil  für die PlayStation 3, welcher die sogenannte Future-Trilogie abschließt. Ob es sich dabei um einen würdigen Abschluss handelt, erfahrt ihr in unserem Test.
 
Zurück in die Zukunft
Die Story setzt genau dort an, wo sie im letzten Teil aufgehört hat. Für alle "Spätzünder", die einen der anderen Teile nicht gespielt haben, gibt es eine kleine Zusammenfassung der Story während das Spiel auf der Festplatte installiert wird. Diese kurze Zusammenfassung ist im Stile eines Interviews mit Captain Quark dargestellt und bietet auch einen guten Eindruck des serientypischen Humors. Im neusten Ableger dreht sich zunächst alles um die Gefangennahme von Clank durch Doctor Nefairious. Clank kann jedoch entwischen und findet sich in der Uhr des Universums wieder. Ratchet versucht also Clank in den weiten des Universums ausfindig zu machen und reist dafür von Planet zu Planet, um neue Informationen zu erhalten. Ganz nebenbei rettet er noch diverse Zivilisationen, kämpft als Gladiator und erfährt, dass er nicht der letzte Lombax im Universum ist. Auch Clank ist in dieser Zeit nicht völlig untätig und erfährt viel über seine Vergangenheit und muss sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden. Ab dieser Stelle will ich aber nicht viel mehr von der Story verraten. Es sei nur gesagt, dass sie nicht die Mutter der Innovation darstellt, aber durchaus unterhält und durch das Spiel trägt.
 

Zwei, die sich finden
Im Gegensatz zu den anderen Teilen ist man in A Crack of Time die meiste Zeit des Spiels entweder als Ratchet oder als Clank unterwegs. Nur in einem Akt des Spiel sind die beiden Protagonisten vereint. Dies hat zur Folge, dass es zwei grundsätzlich verschiedene Gameplay-Mechanismen gibt die parallel zueinander verlaufen. So muss man sich als Ratchet durch fremde Planeten schlagen und sich wahren Monsterhorden in den Weg stellen. Im Vergleich dazu ist Clank weit weniger schießwütig als sein pelziger Freund und beschäftigt sich eher mit Rätseln und Geschicklichkeitspassagen. In den unterschiedlichen Spielabschnitten gibt es einige Neuerungen gegenüber dem Vorgänger. So hat Ratchet neue Schuhe spendiert bekommen, die es ihm ermöglichen sich schneller fortzubewegen und weiter zur springen. Vor allem die verschiedenen Abschnitte mit Clank haben es wirklich in sich. Dieser muss sich - um bestimmte Rätsel lösen zu können - des Öfteren klonen und die Aktionen seiner Klone aufzeichnen. Das Lösen der Rätsel mit den Aufzeichnungen kann man sich folgendermaßen vorstellen: Man zeichnet seinen Klon auf, wie er sich vor einem Schalter postiert um eine Tür zu öffnen. Nun kann der echte Clank diese Aktion abspielen und kann, während er seinen Klon die Tür öffnen sieht, problemlos und seelenruhig durch die Tür gehen. Dieses Prinzip ist nicht nur äußerst clever und witzig, sondern sorgt auch dafür, dass es im  weiteren Spielverlauf zu echt kniffligen Rätseln kommt. Immerhin muss man bei den späteren Rätseln mit bis zu vier Klonen und unzähligen Schaltern hantieren. Eine weitere neue Fähigkeit von Clank ermöglicht es ihm die Zeit zu beeinflussen - also zu verlangsamen. Dadurch kann er dann beispielsweise sich schnell bewegende Plattformen zügeln. 
 Autor:
Christopher Alain Jones
Testbericht
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Leserwertung:
8.3