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Rayman Origins

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Es gibt viel zu tun...
Die verschiedenen Level in Rayman Origins sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Egal ob Dschungel, Eiswüste, Piratenhafen oder Meeresboden - keine Welt ähnelt auch nur ansatzweise einer anderen und jede Welt birgt ihre ganz eigenen Tücken und Gegner. Durch die sehr präzise Steuerung gelingt es euch, Rayman selbst durch das kleinste Nadelöhr zu dirigieren. Doch das ist zunächst gar nicht nötig. Das Spiel ist sehr einsteigerfreundlich und schraubt nur ganz langsam am Schwierigkeitsgrad. Das Ziel werdet ihr also ohne Probleme erreichen. Doch jene unter euch, die gerne herausgefordert werden, müssen jetzt nicht enttäuscht sein. Die Macher haben sich nämlich für erfahrene Spieler eine gute Motivation einfallen lassen. Einerseits gibt es in den Levels nämlich verschiedene Geheimgänge zu entdecken, welche euren Forschungsdrang wecken, und andererseits wird euer Sammlerinstinkt durch hunderte von kleinen Glühwürmchen angeregt. Diese sind großzügig in jedem Level verstreut, doch wenn ihr alle sammeln und somit diverse Bonuslevel freischalten wollt, werdet ihr schon bald merken, dass das Spiel anspruchsvoller ist, als ihr zunächst gedacht habt. Diese halten sich nämlich manchmal an den unmöglichsten und gefährlichsten Orten auf. Das ein oder andere Leben werdet ihr hier also sicherlich einbüßen.
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Besonders anspruchsvoll sind zum Beispiel auch die Bonuslevel, in denen ihr mit einer Schatztruhe um die Wette laufen müsst. Da ihr hier unter Zeitdruck steht, müsst ihr eure Sprünge genau timen, da ihr sonst vom Bildschirmrand fallt und von vorne anfangen müsst. Hier und da trefft ihr auch auf verschiedene Bossgegner, die ihr allerdings (vor allem in der ersten Hälfte des Spiels) mit relativ einfachen Taktiken ausschalten könnt. Hier hätte man ruhig etwas kreativer sein können. Vielleicht hat man die Kreativität ja schon beim Leveldesign aufgebraucht, denn dieses ist wirklich sehr gut ausgefallen. Egal ob ihr euch in den Meerestiefen bewegt oder durch luftige Höhen schwebt, die Macher überraschen euch immer wieder mit neuen skurrilen Ideen. Leider sind einige Level recht kurz ausgefallen, wodurch sich die angegebene Levelanzahl von 60 relativiert. Ein Leveleditor, mit dem man seine eigenen Level gestalten kann, wäre zudem schön gewesen. So hätte man den Dauerspaß exorbitant erhöhen können. Schade um die verpasste Chance.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Leserwertung:
9.1