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Red Dead Redemption (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Red Dead Redemption (Xbox 360)
Red Dead Redemption Boxart Name: Red Dead Redemption (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Rockstar San Diego
Publisher: Rockstar Games
Erhältlich seit: 21. Mai 2010
Genre: Action
Spieler: 1-16
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.


 
Das Western-Setting lebt auch nach Call of Juarez auf der aktuellen Konsolengeneration weiter: Mit Red Dead Redemption bringt Rockstar den Nachfolger ihres ersten Ausritts in den Wilden Westen aus dem Jahre 2004. Red Dead Revolver war damals nicht der große Wurf wie Rockstars Vorzeige-Serie GTA. Doch so schnell sind Cowboys nicht tot zu kriegen. Und tatsächlich scheint das Setting sich einem solch trotzigen Motto verschrieben zu haben, zeigt es doch die letzten „wilden“ Tage des Westens um 1911 in einem fiktiven Grenzstaat. Und wie es sich für einen ordentlich dreckigen Western in bester Italo-Tradition gehört, jagt Hauptfigur John Marston seine ehemaligen Banden-Brüdern, die ihn einst ziemlich unehrenhaft zurückgelassen haben und denen er eigentlich nie wieder über den Weg laufen wollte. Denn anstatt als geläuterter Mann ein neues Leben mit Frau und Kind anzufangen, kommt natürlich alles anders und die finstere Regierungsagenten zwingen den jetzigen Familienvater sich seiner düsteren Vergangenheit zu stellen.



Alte Rechnungen, neue Aufträge
So beginnt der Spieler also die Suche nach Bill Williamson, dessen Bande den rechtschaffenen Menschen der Gegend das Leben schwer macht und schon bei den ersten Schritten in der kleinen Stadt Armadillo mag manch einen ein Déjà-Vu überkommen. Nicht nur die Engine hat man von GTA IV übernommen, sondern auch einige grundsätzliche Steuerungs- und Interface-Elemente erinnernd frappierend an die Gangster-Saga. Anstatt ins Auto, schwingt sich John aber auf ein Pferd, um einem Informanten zum Versteck von Williamsons neuer Bande zu gelangen. Auf dem Weg zu Missionen wird natürlich auch wieder viel Dialog betrieben, der nicht nur gut geschrieben, sondern auch gut vertont wurde. Damit man diesen auch mitverfolgen kann, darf man bei den Ausritten mit anderen Charakteren einfach entspannt auf die A-Taste drücken und hier und da leicht die Richtung vorgeben, während der Gaul sich automatisch an den Gefährten hängt. Ein praktisches Feature. Ansonsten ist so ein Pferd allerdings schon etwas anders zu handhaben, als ein motorisiertes Vehikel. Zur Beschleunigung gibt man die Sporen, aber nur so lange, bis die Ausdauer des Pferdes erschöpft ist. Dann wirft einen das erschöpfte Tier nämlich irgendwann vom Sattel. Das erste Aufeinandertreffen mit Bill Williamson früh im Spiel, soviel sei hier verraten, läuft nicht so richtig gut für John, weshalb er sich zunächst Unterstützung durch andere Personen holen muss, um die Banditen aufmischen zu können. Und wie das in Videospielen eben so ist, tut niemand etwas für einen, ohne eine Gegenleistung in Form absolvierter Missionen.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Leserwertung:
9.1