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Remember Me (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Remember Me (Xbox 360)
Remember Me Boxart Name: Remember Me (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Dontnod Entertainment
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 07. Juni 2013
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
         
Erstlingswerke sind immer das Aushängeschild schlechthin und können oft über den weiteren Verlauf eines Entwicklers entscheiden. Genau in dieser Position befindet sich Dontnod Entertainment, ein französisches Studio, welches 2008 gegründet wurde. Deren erste Schöpfung hört auf dem Namen Remember Me und spielt in einem Cyberpunk-Szenario im Jahr 2084. Zunächst unter dem Projektnamen "Adrift" als exklusiver PlayStation 3-Titel angedacht, hat sich Capcom dem Spiel angenommen und es zum Multiplattformtitel machen lassen. Im GU-Test wagen wir den Sprung in die Zukunft und verraten euch, wie es sich da so leben lässt.
 
Nichts mehr heilig
Die Hintergrundgeschichte ist typisch für ein SciFi-Setting. Neo-Paris im Jahr 2084: Die Menschheit wurde radikal ausgemerzt und es gibt nur noch wenige Überlebende. Wer es geschafft hat, muss zudem in einer Zweiklassengesellschaft leben. Entweder in den Slums des alten Paris im Untergrund oder als reiche Snobs in oberen Vierteln der Metropole.

Wir übernehmen die Rolle von Nilin, einer Gedächtnisjägerin. In der Zukunft ist nämlich jeder Mensch an ein erweitertes Gehirn mit Schnittstelle angeschlossen. Dies führt aber auch dazu, dass sich Menschen leicht manipulieren lassen, was eines der Kernelemente von Remember Me ist. Zu Beginn des Spiels finden wir uns jedoch in einem merkwürdigen Labor wieder. Zu allem Überfluss haben wir keine Erinnerung an unsere Vergangenheit. Nur mit der Hilfe des mysteriösen Edge gelingt uns in letzter Sekunde die Flucht und wir erfahren, wie es wirklich um die Menschheit steht. Die Organisation Memorize versucht die Gedanken anderer zu manipulieren. Wer jedoch nicht gehorchen will, dem werden alle Erinnerungen geraubt, was schließlich dazu führt, dass diese sich in Mutanten verwandeln. Das will Nilin nicht auf sich sitzen lassen und so macht sie sich auf, sich gemeinsam mit anderen Revolutionären gegen Memorize zu erheben.

Die Story von Remember Me zählt zu den Stärken des Action-Adventures und weiß innerhalb des kurzen Spielverlaufs zu überzeugen. Problematisch ist allerdings oft die unglaubwürdige Darstellung der Charaktere. Diese wirken in ihren Gesichtsanimationen oft ungewollt albern. Zudem erweist sich die deutsche Synchronisation als unausgewogen. Manche Szenen sind wirklich gut vertont, andere sind absolut überzogen in der Betonung worunter besonders intensive Szenen leiden. Die Atmosphäre wird zudem durch durchweg asynchrone Lippenbewegungen geschmälert.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
7.2