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Resident Evil: Revelations 2 (PS4)

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 Spiel-Infos: Resident Evil: Revelations 2 (PS4)
Resident Evil: Revelations 2 Boxart Name: Resident Evil: Revelations 2 (PS4) (PAL)
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 20. März 2015
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1-2
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der PlayStation 4-Version von Resident Evil: Revelations 2. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Ihr kennt das: Gerade sitzt man noch auf der Weihnachtsfeier, hält einen Plausch mit seinen Kollegen und philosophiert übers Leben, um dann mit anzusehen, wie Bioterroristen auftauchen, der Party ein schnelles Ende bescheren und einen entführen. Am nächsten Morgen wacht man in der Zelle auf, der Schädel brummt noch leicht, wird durch eine Unbekannte befreit und sucht seine Arbeitskollegin in der Nachbarzelle auf. Wenn ihr tatsächlich Ähnliches erlebt habt oder euch teilweise wiedererkennt, dürftet auch ihr in der "Biogefahrenabwehrbranche" arbeiten oder zumindest im Resident Evil-Universum zu Hause sein. Auch Claire Redfield begreift schnell, dass sie sich nicht in einem Polizeirevier, sondern in einem Gefängnis auf einer einsamen Insel befindet und dass Flucht die beste Möglichkeit ist. Die gerade von euch befreite Moira wiederum verweigert die Benutzung von Schusswaffen und bietet euch an, dass ihr den bewaffneten Rambo spielt, während sie selbst euer Sidekick sein will, der euch den Weg leuchtet. Warum Claire keine Taschenlampe und Pistole gleichzeitig tragen kann und Moira trotz der drohenden Gefahr lieber stirbt als eine Knarre zu tragen, wissen wohl nur die Autoren des neuesten Resident Evil-Streichs.
Spätes Comeback
Das asymmetrische Koop-Design wird auch in der zweiten Kampagne mit Barry und Natalia eingehalten. Ersterer erinnert an Stallones kleinen Bruder, der auf der Suche nach seiner Tochter Moira ist und nach Resident Evil 1 sein großes Comeback gibt. Natalia dagegen ist mit übersinnlichen Kräften gesegnet. Sie kann Gegner durch Wände erkennen und auf kleinere Objekte zeigen - die für Barry im Dunkeln verborgen bleiben - damit ihr sie im Anschluss aufheben könnt. Außerdem kann sie durch kleine Gänge kriechen und Gegner mit einem Ziegelstein erschlagen. Apropos erschlagen: Moira kann die erwähnten Objekte mit einer Taschenlampe erspähen und trotz pazifistischer Veranlagung Gegner mit einer Brechstange attackieren. Innerhalb einer Kampagne könnt ihr zwischen beiden Charakteren wechseln, die Kampagnen selbst wechselt ihr über das Hauptmenü. Zwar könnt ihr die Episoden, die je aus einer Kampagne mit Claire/Moira sowie Barry/Natalia bestehen, einzeln anwählen und braucht keine Reihenfolge einhalten, allerdings müsst ihr immer erst die jeweilige Episode mit Claire beendet haben, bevor ihr mit Barry den "anderen Weg" spielt. Während Claire und Moira eine eher horrormäßige Kampagne mit kleinen Rätseln abfeiern, trumpfen Barry und Natalia mit Stealth- und Old-School-Action auf. Außerdem ist Natalia taffer als der Rest des Quartetts und keine emotionale Dramaqueen wie beispielsweise Moira. Ob Natalia das wohl von ihrem berühmten Vater hat?
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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