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Resident Evil: Revelations 2 (PS4)

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Alte Technik in neuen Gläsern auf einem großen Tablett
Die Optik wirkt atmosphärisch und nur teilweise sauber, leichtes Kantenflimmern wird von seltenem Tearing flankiert. Gegner-Texturen wiederum dringen regelmäßig durch Wände und Türen, was an so manchen N64-Shooter, jedoch nicht an ein NextGen-Spiel erinnert. Die Akustik liefert euch eine gute Geräuschkulisse sowie eine zurückhaltende, musikalische Untermalung, aber leider auch eine deutsche Synchronisation, die nicht zu den Lippenbewegungen passt und nicht sehr leidenschaftlich abgelesen wirkt. Dass Capcom das besser kann, wurde bereits in Resident Evil 6 bewiesen. Der Umfang ist mit acht bis neun Stunden Spielzeit für vier Episoden plus zwei Bonus-Missionen und Raid-Modus mehr als angemessen und liefert ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, falls ihr den kompletten Season Pass ersteht.


FAZIT
Es ist kein Back to the Roots, sondern ein stimmiger Third-Person-Shooter. Echten Horror erlebt ihr selten bis nie, dafür aber jede Menge Action. Das lineare Spieldesign stört dabei nicht. Die KI wiederrum muss dringend überarbeitet werden, selbst mit einem menschlichen Partner, mit dem das Spiel richtig gut wird, sind die "dummen" Gegner weiterhin ein Dorn im Auge. Der Umfang des Gesamtpaketes ist in ein gutes Preis-Leistungsverhältnis eingebettet und die Jagd nach Upgrades oder neuen Punkterekorden im Raid-Modus steigern den Wiederspielwert. Optisch und akustisch solltet ihr nicht zu viel erwarten, aber typisch trashig und atmosphärisch ist Resident Evil Revelations 2 trotzdem. Ob die Serie dieser Linie treu bleibt oder sich weiterhin der Suche nach neuen Wegen widmet, weiß nur Capcom.

Daher für Einzelspieler ordentlich und im Mehrspieler-Modus gut.
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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