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Ridge Racer Unbounded

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 Spiel-Infos: Ridge Racer Unbounded
Ridge Racer Unbounded Boxart Name: Ridge Racer Unbounded (PAL)
Entwickler: Bugbear Entertainment
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 30. März 2012
Genre: Racer
Spieler: 1 (offline), 1-8 (online)
Features:

Ihre Glanzzeit hatte die Ridge Racer-Reihe ohne Zweifel auf der ersten PlayStation. Vor allem Ridge Racer Type 4 hat damals Kritiker und Fans gleichermaßen begeistert. Seitdem ging es mit der Reihe jedoch stetig bergab und spätestens zu Beginn dieser Generation spielte Ridge Racer eigentlich keine Rolle mehr im hart umkämpften Markt der Racing-Spiele. Nun versucht man bei Namco einen Neustart. Letztlich schießt man dabei aber dann doch über das Ziel hinaus.

Hütet euch vor den Unbounded

Unnötigerweise hat man Ridge Racer: Unbounded mit einer Hintergrundgeschichte versehen.  Die Unbounded sind von der Gesellschaft Ausgestoßene und wollen sich nun an der Obrigkeit rächen. Das tun sie, indem sie möglichst viele Gebäude zerstören. Klingt dumm? Ist es auch. Glücklicherweise ist die Story nach einem Intro auch schon abgefrühstückt und wart nie wieder gesehen.
Kommen wir also zum Wichtigsten bei einem Rennspiel: Den Rennen. Das neue Ridge Racer wurde hier spürbar von der Burnout-Reihe inspiriert und geht somit eher in die Arcade-Richtung. Ihr rast durch die Verkehrsstraßen einer Großstadt und versucht als Erster durchs Ziel zu kommen. Ganz nach dem Motto: Wer bremst, verliert. An Kurven führt ihr Drifts aus, die eure Boost-Anzeige aufladen. Diese ist wichtig, denn nur mit vollständig aufgeladener Boost-Anzeige könnt ihr eure Gegner aus dem Weg rammen. Versucht ihr dies ohne Boost, verhalten sich die Fahrzeuge so als ob ihr einen Panzer rammt und nehmen keinerlei Notiz von euch. Das nagt ordentlich am Spielspaß, denn für jeden Angriff müsst ihr zuvor durch Drifts die Boost-Anzeige aufladen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Drifts sich nur durch permanentes Drücken der Drift-Taste richtig ausführen lassen. Man weicht hier aus unbekannten Gründen also vom Genre-Standard ab, hält es dabei aber nicht für notwendig ein ausreichendes Tutorial anzubieten.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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