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SBK 2011 (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: SBK 2011 (Xbox 360)
SBK 2011 Boxart Name: SBK 2011 (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: MileStone
Publisher: F+F Publishing
Erhältlich seit: 06. Mai 2011
Genre: Racer - Simulation
Spieler: 1 (offline), 1-16 (online)
Features:
Fotomodus

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
 
Die Aufmerksamkeit der Massen auf sich zu ziehen, ist nicht nur ein Anliegen von Videospielen - auch Sportverbände versuchen ihren Sport in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Auf der einen Seite möchte man natürlich ein möglichst großes Publikum unterhalten, auf der anderen Seite soll den Sportlern der verdiente Respekt für ihre außergewöhnlichen Leistungen entgegengebracht werden. Im Motorradrennsport gibt es dabei zwei Serien, welche um die Gunst der Fans streiten: Die MotoGP-Serie mit Prototyp-Fahrzeugen, ähnlich der Formel 1, und die SBK-Serie mit Serienmodellen, ähnlich der DTM. Während Capcom bereits im März ein Spiel für die MotoGP-Serie an den Start brachte, legt der italienischer Entwickler Milestone jetzt mit SBK 2011 nach. Der Vorgänger SBK X konnte im letzten Jahr die Herzen der Spieler erobern und bessere Kritiken einheimsen als die Konkurrenz. Doch kann Milestones die Pole-Position auch in diesem Jahr wieder einfahren? Die Antwort erfahrt ihr in unserem Test. Wir haben uns auf die Motorräder geschwungen und Gas gegeben!


Ein Spiel für Alle
Der Einstieg in SBK 2011 fordert zu Beginn gleich eine wichtige Entscheidung: die Wahl der Simulationsstufe. Eine gravierende Änderung zum Vorgänger ist der fehlende Arcade-Modus, der ungeübten Spielern eine spaßige Alternative zum komplexen, restlichen Spiel anbot. Stattdessen stehen in SBK 2011 drei Simulationsstufe zur Auswahl: niedrig, mittel und vollwertige Simulation. Die niedrige Stufe eignet sich hervorragend um ein Gefühl für das Spiel und die Strecken zu gewinnen und richtet sich somit gezielt an Anfänger und Gelegenheitsspieler. Das Spiel unterstützt dabei den Nutzer mit Hilfestellungen für problematische Spielsituationen. Vorzeitiges Abbremsen vor Kurven, Ausbalancierung des Fahrzeugs, Schutz vor Rempelei und anderer Support sollen Laien ein motivierendes Spielerlebnis garantieren. Auf der mittleren Stufe sind einiger dieser Systeme deaktiviert und bereiten den Übergang auf die vollwertige Simulation vor. Diese letzte Stufe sollte von unerfahrenen Spieler nicht unterschätzt werden. Der Spieler bekommt keine Unterstützung mehr vom Spiel und jedem Fehler können starke Konsequenzen folgen. Zusammenstöße, ungenaues Fahren oder Ausflüge auf die Außenstrecke haben fast immer einen Sturz zur Folge. Sind die optionalen Einstellungen für Motor- und Personenschäden aktiv, bedeutet auch ein Sturz in der ersten Runde des Rennens das vorzeitige Aus. Die Simulationsstufe überträgt sich auf alle Modi und kann jeder Zeit auch wieder gewechselt werden. Leider ist die Gegner-KI ein wenig auf der Strecke geblieben. Zwar bieten sich die bis zu zwanzig Fahrer einen ordentlichen Kampf, kleben allerdings zu stark an der Ideallinie. Außerdem wirkt das Fahrerfeld zu sehr "an der Schnur" aufgezogen. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen sorgen dabei lediglich für größere Abstände zwischen den jeweiligen Fahrern.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
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