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Singstar: Ultimate Party

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Technik im Retro-Stil?
Die Videos an sich werden in einer Qualität wiedergegeben, die weder einer DVD noch einer Blu-ray entsprechen, weil sie sowohl farbärmer als auch verpixelter sind. Auch beim Sound sollte man keine Wunder erwarten, sondern sich mit gewöhnlichem Klang zufrieden geben. Für Karaoke-Abende reicht beides natürlich vollkommen aus, befindet sich aber eher auf dem Niveau der letzten Konsolen-Generation.

Leider sind die Mikrofone nicht sauber mit der Software abgestimmt. Der Grund ist trotz unterschiedlicher Lautstärken und Tonhöhen nicht ersichtlich. Auch mit angepasster Latenz werden die Töne der anderen Mikrovarianten teilweise zu hoch oder zu tief und die Einsätze oft versetzt angegeben. Das beste Ergebnis werdet ihr mit einem USB-Mikro erzielen. Auf Platz zwei liegt die Smartphone-App, die ihr umsonst herunterladen könnt und welche auf eurem Display ein original Singstar-Mikrofon in blau oder rot abbildet. Die drittbeste Wahl ist ein Headset, ganz gleich, ob der original PS4-Ohrstecker oder eine teures, PS-kompatibles Produkt verwendet wird. Hier wäre aufgrund der Chancengleichheit ein besseres Feintuning angebrachter.
FAZIT
Singstar hat munter alle Defizite der letzten Konsolengeneration in die aktuelle übertragen. Wer also Singstar von der PlayStation 3 kannte und mochte, macht beim Kauf nichts falsch, wird aber außer ein kleines Facelifting kaum Neues sehen. Speziell bei Ultimate Party sollte man erst einmal die Free-2-Play Software runterladen und anschließend überlegen, ob sich die Kompilation der Songs lohnt oder ob man lieber seine eigene Musiksammlung zusammenstellt. Letzteres kann man natürlich auch trotz Retail-Version realisieren. Anders als bei Guitar Hero und Rockband hat man weder eine dynamische Tonspur noch einen Online- und erst recht keinen 4-Spieler-Modus eingebaut. Im Gegensatz dazu ist die Smartphone-App eine gute Idee, zieht gegen klassische USB-Mikrofone aber den Kürzeren. Grafisch und soundtechnisch sollte man ebenfalls kein Konzert in HD erwarten.

Daher für Einzelspieler mittelmäßig und im Mehrspieler-Modus ordentlich.
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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