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Singularity (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Singularity (Xbox 360)
Singularity Boxart Name: Singularity (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Raven Software
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 25. Juni 2010
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1 (offline); 2-12 (online)
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.


 
Singularity heißt der neue Shooter von Raven Software. Aber wieso? Eine Singularität ist ein hypothetischer Begriff für eine extrem fortschrittliche Technologie. Doch ob es sich bei dem Spiel, basierend auf der Unreal Engine, auch um einen Quantensprung handelt, ist fraglich, denn zuletzt konnte der zuständige Entwickler Raven Software mit Wolfenstein nicht ganz überzeugen. Die Story von Singularity ist zumindest außergewöhnlich genug, aber heißt außergewöhnlich auch gut? Ein dickes Plus für die Konsolenversion gibt es schon mal im Voraus: Die PC-Version nutzt den problematischen Kopierschutz Securom. Auf der Konsole bleibt euch das erspart.

Die Welt gerät aus den Fugen...
Die etwas abstruse Geschichte von Singularity beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf der russischen Insel Katorga-12 wird das Element E99 bei Bergbauarbeiten entdeckt. E99 ist stark radioaktiv und man kann es zur Erzeugung gewaltiger Energiemengen verwenden. Außerdem  hat es einen absolut außergewöhnlichen Effekt: Objekte, die damit in Berührung kommen, können durch die Raum-Zeit bewegt werden – also willkürlich altern, sich verjüngen und die Position im Raum-Zeit-Gefüge wechseln. Die Entdeckung von E99 soll den Sowjets zur Weltherrschaft verhelfen, doch ein Unfall mit E99 in den 50er Jahren verwüstet die gesamte Insel und verseucht sie nachhaltig.

Erst im Jahr 2010 entdecken amerikanische Satelliten Katorga-12 und ein Erkundungstrupp, dem auch ihr, Captain Nathaniel Renko, angehört, wird ausgesandt. Doch alles läuft schief und ihr werdet vom Rest der Truppe getrennt. Als plötzlich das Raum-Zeit-Gefüge instabil wird und sich Renko in den 1950ern  wiederfindet, werden die Dinge richtig chaotisch. Renko rettet Dr. Demichev, einen Mann, der eigentlich hätte sterben sollen und als Renko ins Jahr 2010 zurückkehrt, sieht die Welt ganz anders aus. Die Sowjets haben die Weltherrschaft übernommen, Dr. Demichev ist Diktator der Weltregierung und Renko steht fast alleine gegen sie. Nur die mysteriöse Kathryn hilft ihm bei seiner Aufgabe, die Welt wieder ins Lot zu bringen. Dafür müsst ihr nicht nur das Zeit-Manipulations-Gerät finden und im Jahr 1950 den Wissenschaftler Dr. Barisov retten, sondern euch vor allem durch Unmengen von Gegnern ballern und alles zusammenschießen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

... und wird mit viel Blei wieder gerichtet
Komplizierte Story hin oder her: Singularity ist ein Shooter. Mit Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte, Scharfschützengewehr und einigen etwas exotischeren Waffen wie der Nagelkanone dürft ihr abwechselnd Rotgardisten, Speznacs oder mutierten Tieren und Menschen den Bildschirmtod bescheren. Ab und zu gibt es auch ein Bosskämpfchen, aber die sind mit einer Ausnahme weder besonders spektakulär inszeniert, noch wirklich schwer.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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