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Skate 3

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 Spiel-Infos: Skate 3
Skate 3 Boxart Name: Skate 3 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Black Box
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 12. Mai 2010
Genre: Sport - Skateboard
Spieler: 1
Features:

Lange Zeit gab es keine Konkurrenz für die Tony Hawk Spiele. Doch als die Serie von Teil zu Teil immer schlechter wurde und mittlerweile nur noch ein Schatten seiner Selbst ist hat Electronic Arts Morgenluft gewittert. Schon Skate 2 war die absolute Referenz was die Skateboard-Spiele angeht und hat überall Spitzennoten erhalten Mit Skate 3 wollen sie nun nochmals die Messlatte höher legen. Ob ihnen dieses Unterfangen gelingt könnt ihr in unserem Test lesen.

Wer die Wahl hat...
...hat sprichwörtlich die Qual. Denn bevor es losgeht, müssen erstmal bestimmte Einstellungen vorgenommen werden. Doch bevor man dazu kommt, läuft erst einmal ein Einleitungsfilm ab, der wirklich lustig inszeniert ist und alle, die im Spiel vorkommenden, Skater vorstellt. Dann darf man aus drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden auswählen. Auf „Leicht“ gehen die Tricks leichter von der Hand, da ein Ollie oder Air mehr Raum für Fehler haben. Zudem ist man auch etwas länger in der Luft. Wer es etwas fordernder haben will sollte wohl auf „Normal“ spielen. In diesem Schwierigkeitsgrad darf man sich nicht so viele Fehler erlauben. Profis und Kenner der Serie können es mit dem „Hardcore“ Modus versuchen. Hier muss alles perfekt sitzen, es gibt so gut wie keinen Raum für die kleinsten Fehler. Weiter geht es mit der Kameraeinstellung. Man hat die Auswahl zwischen einer board-nahen Perspektive, die Standard bei der Skate-Reihe ist, und einer entfernten Ansicht, die man eher von Tony Hawk gewohnt ist. Hat man alles nach eigenen Vorstellungen und Wünschen eingestellt, geht es in den Editor. Wie schon beim Vorgänger kann man einen weiblichen oder männlichen Skater erstellen. Wer sich wundert, warum man nicht allzu viele Möglichkeiten hat was die Ausrüstung, Klamotten und Board angeht, soll beruhigt sein, denn vieles wird erst im Laufe des Spiels freigespielt.



Neue Stadt, neues Glück
Mit Port Caverton gibt es in Skate 3 eine neue Stadt, die wirklich riesig ist. Dementsprechend hat sich Gameplay-mäßig nicht viel im Vergleich zum Vorgänger geändert. Man besucht die verschiedenen Viertel, wie die Innenstadt, die Universität, Wohngebiete oder große Skateparks um die verschiedensten Aufgaben anzunehmen. Wer zu faul fürs Fahren ist, kann sich einfach zu den Challenges hinteleportieren. Ob nun Filme drehen, Fotos schießen, Rennen fahren, an Trickwettbewerben teilnehmen oder bei den sogenannten „Hall of Meat“ Herausforderungen möglichst viele Knochen brechen, es ist einfach für jeden etwas dabei. Dabei können Challenges „geowned“ oder „gekillt“ werden. Das Erste ist einfach die Meisterung der vorgegebenen Aufgaben, das Letztere hingegen schafft man wenn bestimmte Zusatzbedingungen erfüllt werden. Beispielsweise anstatt eines einfachen Ollie über ein Objekt, welches für „ownen“ reichen würde, eine 360° Drehung oder einen bestimmten Fliptrick, welches für „gekillt“ benötigt wird. Natürlich kriegt man für eine gekillte Challenge mehr Punkte für die Karriere. Die Punkte stellen die Anzahl an verkauften Boards dar, da das Ziel bei Skate 3, eine Gründung eines eigenen Labels ist. Je mehr Boards man verkauft, desto mehr Mitglieder hat das Team. Bis zu fünf Skater kann man am Ende haben.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.8