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Sniper: Ghost Warrior 2

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 Spiel-Infos: Sniper: Ghost Warrior 2
Sniper: Ghost Warrior 2 - Limited Edition Boxart Name: Sniper: Ghost Warrior 2 (PAL)
Entwickler: City Interactive
Publisher: City Interactive
Erhältlich seit: 15. März 2013
Genre: Shooter - Taktik
Spieler: 1-2 offline; 1-12 online
Features:
keine
Wenn eine kleine Windböe über Leben und Tod entscheidet... wenn ein einziger Moment der Unachtsamkeit deine ganze Mission gefährdet... und wenn euer KI-Kumpane plötzlich stehen bleibt, weil jenseits der Höhlenmauern irgendein Gegner mit Röntgenblick eure Position erspäht hat... dann habt ihr grade Sniper: Ghost Warrior 2 in eurer Konsole laufen. Aber warum auch ein Spiel mit so vielen Schwächen wie City Interactives neuster Scharfschützen-Shooter eine Empfehlung sein kann, verraten wir euch in den folgenden Abschnitten unseres GU-Tests.
 
Cole Anderson meldet sich erneut zum (Fron)Dienst!
In den vergangenen drei Jahren, die ins Land gezogen sind, seit Sniper: Ghost Warrior das Licht der Welt erblickte, haben die Entwickler einige Veränderungen für ihren zweiten Scharfschützen-Ego-Shooter durchgezogen. Grundlegend dürfte vor allem die Präsentation sein, spielte man damals noch unterschiedliche Präzisionsschützen in der Kampagne, bekommen wir nun Cole Anderson vorgesetzt, der bereits im Vorgänger einer der spielbaren Charaktere war. In drei Akten auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt City Interactive eine solide Militärstory rund um Terrorismus, Kameradschaft und Verrat. Also wie in einem Großteil der Genreverwandten. Atmosphäre kann allerdings zu keinem Zeitpunkt aufkommen, denn die hölzernen Gesichtsanimationen und die sehr emotionslose Synchronisation lassen eine Bindung des Spielers zum Geschehen nicht zu. Dabei wäre es vollkommen egal, ob der Soldat zu eurer Linken jetzt „Weidmannsheil!“, „Oorah!“ oder „Miez!“ ausrufen würde - alles und keines davon würde so richtig ins Spiel hineinpassen.

Auf den leichteren Schwierigkeitsgraden machen Hinweise im Visier und auf der Map den Shooter zum „Kinderspiel“.
 
Abseits davon präsentiert sich Sniper: Ghost Warrior 2 wie ein handelsüblicher, aber stark abgespeckter Ego-Shooter. Da hier ein sehr großer Wert auf die Scharfschützenthematik gelegt wurde, fällt auch euer Arsenal recht spartanisch aus. Ein Snipergewehr und eine Handfeuerwaffe mit Schalldämpfer, damit verdient ihr euren Lebensunterhalt in den insgesamt zehn Missionen des Spiels. Prunkstück ist dabei vor allem der Schwierigkeitsgrad „Extrem“, denn nur hier wird man als Spieler wirklich gefordert. Die beiden leichteren Grade versorgen euch (leider) mit etlichen Hinweisen und einem roten Punkt im Zielvisier, dank dem ihr genau wisst, wo eure Kugel exakt treffen wird. Dadurch verkommt der Shooter zur Farce und macht nur sehr wenig Spaß.
 Autor:
Sascha P. Ritter
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-