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Soul Calibur IV

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 Spiel-Infos: Soul Calibur IV
Soul Calibur IV Boxart Name: Soul Calibur IV (PAL)
Entwickler: Project Soul
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 31. Juli 2008
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
720p, Dolby Digital, Online-Modus
Der Name "Soul Calibur" stand schon immer für außergewöhnlich gelungene Prügelspiele. Egal auf welcher Konsole - der Käufer konnte stets sicher sein, dass er nicht nur einen der besten Genre-Vertreter in Händen hält, sondern nach Meinung vieler begeisterter Fans sogar die Genre-Referenz. Der neuste Teil der Reihe tritt also in große Fußstapfen und nicht wenige fragen sich daher, ob Soul Calibur IV die Qualität der Vorgänger erreicht oder möglicherweise sogar übertrifft. Für viel Diskussionsstoff hat dabei im Vorfeld die Tatsache geführt, dass die Oberweiten der weiblichen Kämpfer im Vergleich zu den Vorgängern im gleichen Maße zugenommen haben, wie ihre Kleidung abgenommen. Zudem stoßen nach wie vor die Gastauftritte einiger Figuren aus dem Star Wars-Universum bei vielen Fans auf Stirnrunzeln. Der Kontrast zwischen Science Fiction und mittelalterlicher Fantasy-Umgebung ist manch einem zu groß. Jedoch handelt es sich sowohl hier, als auch in Bezug auf die größere Oberweite der Damen, um Dinge, die den persönlichen Geschmack betreffen. Daher weisen wir in unserem Test lediglich darauf hin, lassen diese Sachverhalte aber nicht mit in die Wertung einfließen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er mit den genannten, äußerlichen Änderungen leben kann oder diese ihn so sehr stören, dass er lieber auf ein gelungenes Spiel verzichtet.
 

 
A Tale of Souls and Swords
Betrachten wir uns zunächst die verschiedenen Spielmodi, die Soul Calibur IV bietet. Neben den Mehrspieler-Modi, auf die wir später noch etwas genauer eingehen werden, ist der Einzelspielermodus eure häufigste Anlaufstelle. Dort könnt ihr wählen, ob ihr die Geschichte einer Figur verfolgen, den Turm des Schicksals erklimmen oder euch im Arcade-Mode versuchen wollt. In letzterem müsst ihr - wie es auch in anderen Genre-Vertretern der Fall ist – einfach nur gegen die unterschiedlichen Herausforderer bestehen. Auch im Story-Mode tretet ihr gegen verschiedene Kämpfer an. Der einzige Unterschied liegt darin, dass euer Tun von einer Rahmenhandlung umgeben ist, die sich natürlich mit eurem Kämpfer beschäftigt. Man hat hier insofern wirklich hervorragende Arbeit geleistet, dass man sich wirklich für jede Figur eine Geschichte ausgedacht hat. Zwar sind diese stets recht kurz gehalten (es gibt einen einführenden Text und eine Abspannsequenz), aber immerhin. Hasser der Star Wars-Elemente im neuen Soul Calibur werden es zudem schätzen, dass euer Krieger lediglich Figuren begegnet, die zu seiner Geschichte passen. Das bedeutet, dass ihr beispielsweise mit Kilik nicht befürchten müsst, dass ihr im Story-Mode auf Darth Vader trefft. Leider ist das Abenteuer eures Helden bereits nach fünf Levels zu Ende und ihr erblickt zum ersten Mal den Abspann. Glücklicherweise ist das Spiel dann noch lange nicht zu Ende, da ihr nicht nur die Geschichten von über 30 Kämpfer erfahren könnt, sondern beispielsweise mit dem Schicksalsturm ein weiterer – sehr ausführlicher – Einzelspieler-Modus auf euch wartet. In besagtem Turm könnt ihr euch entweder aufwärts oder abwärts bewegen. Strebt ihr gen Himmel, so müsst ihr euch verschiedenen Herausforderungen stellen.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.8