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Split/Second Velocity

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 Spiel-Infos: Split/Second Velocity
Split Second Velocity Boxart Name: Split/Second Velocity (PAL)
Entwickler: Black Rock Studio (Climax Racing)
Publisher: Disney Interactive
Erhältlich seit: 20. Mai 2010
Genre: Racer - Arcade
Spieler: 1-2 offline / 1-8 online
Features:

Black Rock Studio hat einige Erfahrung und eine lange Geschichte im Bereich der Rennspiel-Entwicklung vorzuweisen. Seit zwölf Jahren widmen sie sich nun schon diesem Genre. Mit Pure gelang dem Studio letztes Jahr ein wahrer Hit und so verwundert es kaum, dass Publisher Disney Interactive Interesse an einem weiteren Racer aus dem Hause hatte. Nun steht also mit Split/Second Velocity der neuste Titel vor der Tür, der aus der Kooperationsgemeinschaft heraus entstanden ist. Kann der Titel die hohen Erwartungen erfüllen, oder erleidet Split/Second Velocity einen Totalschaden? Erfahrt es in unserem Test.
 
Freude am Fahren
Die Hintergrundstory des Spiel ist schnell erzählt: Eine beliebte Fernsehsendung zeigt Rennfahrer aus der ganzen Welt, die in actionreichen Rennen um die besten Plätze fahren. Diese actionreichen Rennen zeichnen sich dadurch aus, dass man als Fahrer spezielle Ereignisse auf der Rennstrecke auslösen kann, um den Gegnern ordentlich einzuheizen. Die „Fernsehserie“ bietet mehrere Staffeln mit je 12 Folgen. Wer in den 12 Folgen genug Punkte sammeln konnte, schaltet die nächste Staffel frei, die mit neuen Strecken und Herausforderungen aufwartet. Im Grunde eine nette Beigabe, wobei die Story während des Spiel nicht so wirklich an Bedeutung erlangt. Dennoch nett, nicht einfach nur plump ein Rennen hinter das andere zu knallen.
 
An dieser Stelle sollen die bereits erwähnten Ereignisse, die während des Rennens auf den Strecken ausgelöst werden können, einmal näher betrachtet werden. Wie bei vielen anderen Genre-Vertretern füllt man durch Driften und Draften den Power-Balken auf. Doch anders als bei anderen Racern kann man dadurch nicht etwa Boosten oder PowerUps einsetzen, sondern Explosionen entlang der Strecke auslösen. Der Power-Balken ist in drei Stufen unterteilt. Ist die erste Stufe gefüllt, kann man kleinere Ereignisse / Explosionen auslösen, die dann vereinzelt - meist einen oder zwei - Rennfahrer von der Strecke fegen. Ein Beispiel hierfür wäre ein plötzlich explodierender Kleintransporter. Hat man alle drei Stufen des Power-Balkens gefüllt, können ganze Gebäude zum Einsturz gebracht werden, die dann mitten auf der Strecke landen und im Optimalfall das komplette, gegnerische Fahrerfeld unter sich begraben. Dadurch ändert sich übrigens auch immer mal wieder die Streckenführung und neue Abkürzungen werden auf den Kursen befahrbar. Diese explosive Action macht ganz klar den Reiz von Split/Second Velocity aus und markiert zugleich den deutlichsten Unterschied zu etwaigen Genre-Vertretern.

Nur Fliegen ist schöner…

Neben den üblichen Spielmodi wie „Einfaches Rennen“ und „Elimination“ gibt es auch einige exotische Renntypen, die das ganze Potential hinter dem actionreichen Zerstörungsaspekt ausreizen. Etwa in den Rennen gegen die Zeit, in denen man alleine auf der Strecke unterwegs ist, während eine Explosion nach der anderen ausgelöst wird. Rechzeitiges Ausweichen und gute Übersicht sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Im Survival-Modus müsst ihr diversen Fässern ausweichen, die ein LKW ein ums andere Mal auf die Strecke fallen lässt und müsst sogar einem fiesen Kampfhubschrauber entkommen. Die unterschiedlichen Spielmodi sind insgesamt abwechslungsreich und bieten einen hohen Unterhaltungswert. Die Fahrzeuge selbst lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen. Es gibt Musclecars, die sehr gut driften können, es gibt verdammt heiße Schlitten, die vor allem durch eine Menge Speed überzeugen und es gibt Trucks, die ziemlich robust und schwer klein zukriegen sind.
 Autor:
Christopher Alain Jones
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.0