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SSX (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: SSX (Xbox 360)
SSX Boxart Name: SSX (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: EA Sports
Erhältlich seit: 02. März 2012
Genre: Sport - Snowboard
Spieler: 1
Features:
Online-Pass

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

   
Der Winter ist fast vorbei, aber die Snowboardsaison ist noch lange nicht beendet! Mit SSX, dem taufrischen neuesten Ableger der beliebten SSX-Serie, bringt Electronic Arts die Action direkt ins Wohnzimmer. Und nicht nur Snowboardfans können bei diesem Spiel Spaß haben, wie unser folgender Test zeigt.
 
Bereit zur Abfahrt?
SSX lässt sich in drei Spielmodi einteilen. Zunächst wäre da eine Kampagne, dann der Erkunden-Modus mit vielen Herausforderungen und schließlich sogenannte Globalevents, die den Multiplayermodus des Spiels darstellen und folgerichtig eine Xbox Live-Goldmitgliedschaft erfordern. Die Hintergrundhandlung der Kampagne ist so simpel wie dürftig: Team SSX ist in Geldnot und zu allem Überfluss hat einer der besten Fahrer, Griff, das Team verlassen. Um Geld aufzutreiben, hat das Team entschieden, Livestreams von ihren Abfahrten an neun sogenannten “Deadly Descents”, besonders schweren Abfahrten mit zusätzlichen Hindernissen, zu senden. Doch auch Griff verfolgt dieses Ziel und so entsteht ein Wettlauf zwischen Team SSX und Griff um die Herausforderung, wer schneller alle tödlichen Abfahrten absolvieren kann.

Von diesem Wettlauf bekommt ihr während des Spiels leider wenig mit. Storyelemente sind rar gesät und es ist mehr als offensichtlich, dass die ganze Handlung nur dazu dient, euch einmal alle Pisten runterzujagen und gleichzeitig das Team vorzustellen. Ganz gleich in welchem Gebirge der Welt ihr fahrt, es läuft immer alles nach demselben Schema ab. Zunächst fahrt ihr mit Protagonistin Zoe ein Rennen gegen einen neuen Fahrer, den ihr dadurch freischaltet. Anschließend absolviert ihr mehrere Übungsabfahrten mit dem neuen Fahrer, um euch an die speziellen Bedingungen in dem jeweiligen Gebirge zu gewöhnen und zu guter Letzt wartet dann die Deadly Descent auf euch. Ist sie bezwungen, wiederholt ihr das Ganze im nächsten Gebiet.

Da euch eure Reise durch viele Gebiete wie etwa die Alpen, die Rocky Mountains, afrikanische Berge oder sogar die Antarktis führt und es in jedem Gebirge andere Schwierigkeiten zu überwinden gilt, kommt so schnell keine Langeweile auf. Mal ist die Luft so dünn, dass euer Fahrer kaum atmen kann oder es ist so kalt, dass ihr immer in der Sonne bleiben müsst, um nicht zu erfrieren. Zudem wird die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen und lässt sich in gut sechs Stunden abschließen. Trotzdem ist das ein wenig schade, denn so entsteht fast keine Bindung zu den einzelnen Fahrern, auch wenn diese bei ihrer Freischaltung immer mit einem kurzen Comic vorgestellt werden.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
2.0