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Steins;Gate (PS Vita)

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 Spiel-Infos: Steins;Gate (PS Vita)
Steins;Gate Boxart Name: Steins;Gate (PS Vita) (UK)
Entwickler: 5pb.Games
Publisher: 5pb.
Erhältlich seit: 06. Mai 2015
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Sechs Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen auf Microsofts Xbox 360 in Japan schafft Steins;Gate nun endlich den Sprung auf westliche Spielkonsolen. Die Urfassung für Microsofts betagte Spielkonsole bleibt allerdings weiterhin Japanern vorbehalten, stattdessen können sich Besitzer der Sony-Systeme PlayStation Vita und PlayStation 3 über die interaktive Science-Fiction-Story freuen. Wir haben uns die britische Einzelhandelsfassung für die PS Vita angeschaut. In Deutschland ist das Spiel nur als Download verfügbar.

E-Mails auf Zeitreise
In Steins;Gate schlüpft der Spieler in die Rolle Okabe Rintaros, eines jungen Physik-Studenten, der zu Beginn des Spiels einen ziemlich verrückten Eindruck vermittelt. Er bezeichnet sich selbst als Hououin Kyouma, den verrückten und wahnsinnigen Wissenschaftler, dessen Ziel es ist, die Welt ins Chaos zu stürzen. Hierzu hat er ein kleines Laboratorium namens Future Gadget Laboratory eröffnet, in dem er mit seinem Kommilitonen Daru und seiner Kindheitsfreundin Mayuri an größtenteils merkwürdigen Erfindungen arbeitet. Durch einen Zufall hat Okabe allerdings eine ganz besondere Maschine gebaut, indem er eine Mikrowelle mit einem Handy kombiniert hat. Das Phone Wave (Name subject to change) ermöglicht es Okabe, E-Mails in die Vergangenheit zu schicken.

PS Vita - "Steins;Gate"-Screenshot
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PS Vita - "Steins;Gate"-Screenshot
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PS Vita - "Steins;Gate"-Screenshot
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PS Vita - "Steins;Gate"-Screenshot
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Erinnerungen aus einer anderen Zeitlinie
Doch neben dieser herausragenden Erfindung macht Okabe noch eine ganz besondere Erfahrung, verfügt er doch über die Fähigkeit, nach einer Änderung der Zeitlinie seine alten Erinnerungen zu bewahren – eine Fähigkeit, die er „Steiner lesen“ nennt. Allerdings geht diese spezielle Fähigkeit mit einem Handicap einher: Okabe kann sich nicht an die Erlebnisse, die in der aktuellen Zeitlinie Gültigkeit haben sollten, erinnern. Dadurch wirkt er auf seine Freunde bisweilen noch eigenartiger, als er es auf Grund seiner eigenwilligen Verhaltensweisen ohnehin bereits tut. Die Geschichte in Steins;Gate dreht sich nun um die Weiterentwicklung von Phone Wave (Name subject to change) zu einer vollwertigeren Zeitmaschine, die persönlichen Entwicklungen der Teammitglieder im Future Gadget Laboratory und die Gefahr, die durch die Entdeckung der Zeitreisetechnik durch das Forscherteam SERN in der Schweiz ausgeht.
 
Minimale Interaktion
Steins;Gate ist, selbst gemessen am Genre der Visual Novels, ein sehr wenig interaktives Erlebnis. Die Geschichte wird in Form von Charakter-Portraits, die in verschiedenen Posen vorliegen und gelegentlichen detailreicheren Zeichnungen, begleitet von englischsprachigem Text und japanischer Sprachausgabe erzählt. Der Spieler kann auf das Spiel nur mithilfe des Handys Okabes Einfluss nehmen. An verschiedenen Stellen im Spiel wird Okabe von anderen Charakteren angerufen oder erhält eine Mail von anderen Charakteren. Der Spieler kann dann entscheiden, ob er das Telefonat annimmt, indem er Dreieck drückt, respektive sich die E-Mail, ebenfalls mit Dreieck, durchliest. Anschließend kann man eine Antwort schreiben, indem man ein farblich markiertes Schlüsselwort im Text auswählt. Das Spiel verfasst dann automatisch eine entsprechende Antwort und versendet sie. Leider kann man sich die Antworten, die versendet werden, nicht vorher ansehen, das Schlüsselwort legt die Antwort fest und wenn man die Antwort sieht, kann man nicht mehr zurückgehen und eine andere Antwortmöglichkeit wählen.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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