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Tales of Xillia 2

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 Spiel-Infos: Tales of Xillia 2
Tales of Xillia 2 - Day One Edition Boxart Name: Tales of Xillia 2 (PAL)
Entwickler: Namco Bandai Games
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 22. August 2014
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Zweifelsohne gehört seit einigen Jahren die sogenannte "Tales"-Serie zum bekanntesten Franchise im japanischen RPG-Sektor. Im Gegensatz zum Genre-Primus Final Fantasy besitzen auch die neueren Tales-Teile einen sehr guten Ruf innerhalb der Zocker-Community. Somit war es nur eine Frage der Zeit, dass das gefeierte Tales of Xillia, der bis dato letzte Ableger der Tales-Reihe, einen Nachfolger bekam. Wie schon beim Vorgänger kam auch Tales of Xillia 2 mit gut zwei Jahren Verspätung zu uns nach Europa. Ob der zweite Teil dem starken Vorgänger alle Ehre macht oder eher eine dürftige 1.2 Version ist, wollen wir näher beleuchten.

Neue Helden braucht das Land
Apropos beleuchten: direkt zum Anfang werdet ihr ins kalte Wasser geworfen und müsst gegen einen düsteren Feind kämpfen. Es ist nicht irgendein Finsterling, sondern euer Bruder Julius. Diesen Sachverhalt nehmen wir einfach mal hin, obwohl wir nicht wissen wieso und warum wir gerade Julius besiegen müssen. Kenner fragen sich sofort, wo das edle Kampfsystem des Vorgängers hin ist und vor allem, warum die Grafik so verschwommen und dunkel wirkt, doch dann erfolgt die Auflösung. Nach eurer unabwendbaren Niederlage findet ihr euch in einer Höhle wieder, wo euch euer Bruder gegenübersteht. Es war nur ein Alptraum, scheinbar nicht nur der des Protagonisten, sondern auch der der Tales-Fans. Die Grafik ist ab jetzt nicht mehr verwaschen, sondern schick wie eh und je und auch die komplette Kampfmechanik ist die alte, wie ihr im anschließenden Tutorial feststellt. Nach dem Abschlachten einiger Monster geht es zurück in eure Wohnung, wo ihr in Ruhe etwas über die Story erfahren und eure Eindrücke verarbeiten könnt. Zum Beispiel die zwei signifikantesten Änderungen zum ersten Teil. Erstens müsst ihr euch mit nur einem Helden begnügen, da ihr, anstatt mit Doktor Jyde (im Original Jude) Mathis oder Göttin Milla Maxwell wie noch im Vorgänger, nun Ludger Will Kresnik "alleine" die Welt retten müsst. Zweitens rückt dadurch, dass ihr nicht zwischen einem von zwei Hauptcharakteren wählt und dadurch zwei verschiedene Geschichten erlebt, die sich aber nur geringfügig unterscheiden, ein Entscheidungssystem in den Mittelpunkt. Auch hier sei vorweg gegriffen, dass sich das Spielgeschehen nur in Nuancen ändert und eher das Verhältnis zwischen euch und euren Mitstreitern beeinflusst.
Solo, aber nie allein
Zuerst tretet ihr noch alleine den Weg zum Bahnhof an und lernt zwei eurer zukünftigen Mitstreiter kennen. Beide sollt ihr zum Zug führen, doch während ihr den ersten Unbekannten erfolgreich am Bahnsteig abliefert, kommt es mit Nummer Zwei zum Problem. Das kleine Mädchen behauptet euch nicht zu kennen und gibt an, dass ihr sie aus dem Bahnhof locken wolltet. Die folgende, kurze Rangelei wird abrupt von irgendwelchen Terroristen unterbrochen, die den Zug am Bahnsteig entführen. Es ist an der Zeit Held zu spielen und euer Abenteuer sowie den zweiten Teil eures Tutorials zu beginnen. Im Zug trefft ihr niemand anderen als den ersten Unbekannten wieder, welcher euch in die Techniken des Team-basierten Kampfes einweiht. Erfolgreich besiegt ihr alle Feinde und rettet den Zug. Innerhalb der erfolgreichen Schlacht outet sich der unbekannte Sidekick als Jyde Mathis und auch andere Nebencharaktere treten ins Geschehen, unter anderem euer Bruder, welcher irgendwie in die Sache verstrickt zu sein scheint. Im späteren Spielverlauf, der mit gut 50-60 Stunden zu Buche schlägt, werdet ihr noch viele bekannte Gesichter wiedertreffen.
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-