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Tales of Zestiria (PS4)

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 Spiel-Infos: Tales of Zestiria (PS4)
Tales of Zestiria Boxart Name: Tales of Zestiria (PS4) (PAL)
Entwickler: Bandai Namco Games
Publisher: Bandai Namco Games
Erhältlich seit: 16. Oktober 2015
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1-4 (offline)
Features:
Koop-Modus im Kampfgeschehen, DLC

Dieser Test basiert auf der PlayStation 4-Version von Tales of Zestiria. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Auch wenn man im Westen schnell den Eindruck bekommen könnte, dass die Tales-Serie die letzten Jahre das AC-Syndrom der alljährlichen Veröffentlichungen erleidet, ist das eigentlich gar nicht der Fall. Denn nur durch die späte Lokalisierung der ganzen Mainline-Titel kombiniert mit Re-Releases wird dieser Eindruck der Reizüberflutung erweckt. In der Tat ist es aber so, dass Tales of Zestiria in Japan drei Kalenderjahre nach Tales of Xillia 2 erschienen ist und dabei einige Dinge anders angeht. Zwar nutzt man, wie auch beim kommenden Ableger Berseria, noch immer die seit Xillia verwendete Engine, doch die Gameplay-Mechaniken veränderten sich dennoch stark. Wir haben für euch Tales of Zestiria ausgiebig gespielt und sagen euch, ob sich ein Tales-Kauf mal wieder lohnt.
 
Alles neu und anders, aber doch vertraut
Nachdem mal Xillia ein Sequel spendierte, bei dem man abermals die gleiche Spielwelt bereisen musste, hagelte es abseits der Ultra-Xillia-Fans Kritik am Fließband. Aber nicht nur deswegen, sondern auch wegen der bestrafenden Gameplay-Elemente in Xillia 2, nimmt man mit Zestiria einen komplett anderen Ansatz heran. Die Spielweltgestaltung ist nun nicht mehr restriktiv wie beim Vorgänger, sondern enthält mehr Open World-Elemente. Von einer komplett offenen Spielwelt sind wir bei Zestiria zwar auch weit entfernt, doch es ist ein konsequenter Fortschritt im Vergleich zu Xillia 1 und für jRPGs auch vollkommen in Ordnung, wenngleich es etwas dauert bis sich die offene Spielwelt wenigstens halbwegs darstellt. Die Tales-Serie war schon immer ein Fokus auf die Story und die Charakterbeziehungen und daher sind die nun wieder aufwendig dargestellten Skits im Stil von Graces sehr willkommen, nachdem man in den Xillias mit alten Mini-Bildchen abgespeist wurde. Ein Rückschritt mit Fortschritt sozusagen. Doch nicht nur bei diesem elementaren Grundpfeiler hat man die Schrauben verstellt. Die Spielwelt ist nun nicht mehr mit massig-banalen Funditems übersäht, was vor allem in Xillia 2 zur sinnlosen Sammelorgie führte. Stattdessen findet man eher seltener Truhen und kann sich dann auch sicher sein, etwas Relevantes zu finden. Die Story ist typisch für Tales und Fans der Serie werden sie sehr mögen. Die üblichen Themen wie Krieg und Mythos beherrschen auch bei diesem Spiel das Hauptgeschehen. Die mystische Komponente des Spiels vereint sogar Beschwörungen, obwohl es überhaupt keine Beschwörungen im Spiel gibt. Vielmehr vertrauen die Charaktere ihren spirituell Verbundenen und beschwören diese im Kampf.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
8.5