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Tekken 6 (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Tekken 6 (Xbox 360)
Tekken 6 Boxart Name: Tekken 6 (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Namco
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 29. Oktober 2009
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
Arcade-Stick wird unterstützt

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.


   
Virtua Fighter oder Soul Calibur, ja sogar die altehrwürdigen Genre-Veteranen Street Fighter und King of Fighters, fast alle halbwegs bekannten Beat'em Up-Marken haben im Zuge des Genre-Revivals in dieser Generation eine Reinkarnation spendiert bekommen. Nicht zuletzt die starke Online-Ausrichtung der aktuellen Konsolengeneration hat den Weg für dieses Genre geebnet, das ja vom Kampf Mann gegen Mann in einer Spielhalle oder eben vor einer Konsole gelebt hat. Aber Moment! Wo ist eigentlich die wohl konstanteste Prügel-Serie der letzten Jahre geblieben? Es ist schon verwunderlich, dass Tekken erst so spät auf den aktuellen Konsolen ankommt. Schließlich kam der entsprechende Automat schon Ende 2007 in die Arcade-Hallen. Immerhin dürfen sowohl Besitzer einer PlayStation 3 als auch einer Xbox 360 nun wieder kräftig vom Sofa aus zuschlagen.
 


80 Fäuste für ein Halleluja
Da sich im Laufe der Jahre bei Tekken einige Charaktere angesammelt haben, hat man die Gelegenheit genutzt, um mit Tekken 6 mal gleich den größten Kader an Kombatanten zusammen zu stellen, den man je in einem Tekken-Spiel ausnutzen durfte. Allerdings gilt für die beeindruckende Zahl von 40 Kämpfern auch wieder die Einschränkung, dass sich einige Charaktere in ihren Move-Sets quasi übereinstimmen. Ob man nun beispielsweise Eddy oder Christie wählt, macht wieder ähnlich wenig Unterschied wie die Wahl zwischen Baek und Hwoarang. Das soll aber nicht heißen, dass man nicht trotzdem genügend Abwechslung bei der Kämpferwahl hat. Dazu gesellen sich übrigens vier Neueinsteiger unter anderem die beiden Hauptfiguren der Kampagne, Lars und Alisa, Miguel oder auch der/die geschlechtlich nicht eindeutig identifizierbare Leo. Die Neueinsteiger wurden ganz gut in die bestehende Spielbalance integriert und das Kampfsystem an sich bleibt in seinen Grundprinzipien quasi unangetastet. Die vier Buttons bilden die Ausgangs-Attacken, mit denen man mit einiger Übung bald unglaublich lange Kombo-Angriffe regnen lassen kann. Neuerungen kommen nur in homöopathischen Dosen daher. Das Rage-System, bei dem ein Kämpfer der viel Schaden genommen hat, noch einmal zum drohenden Kampfende mehr Schaden austeilen kann, wirkt sich nur kaum spürbar auf das gewohnte Gameplay aus. Veteranen schlagen sich also folgerichtig sehr schnell durch den Arcade-Modus, stellen Rekorde beim Survival-Modus auf oder führen die beliebten Team-Battles durch. Das ist das grundlegende Tekken, wie es sich eben anfühlt und spielt. Nur mit einem Unterschied: Ab jetzt können selbsternannte Kampfkunstexperten allen zeigen, wer der Meister ist, denn endlich gibt es Online-Matches.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.7