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The Amazing Spider-Man (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: The Amazing Spider-Man (Xbox 360)
Amazing Spider-Man Boxart Name: The Amazing Spider-Man (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Beenox Studios
Publisher: Activision Blizzard
Erhältlich seit: 29. Juni 2012
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.


“Achtung, Achtung, eine Durchsage: Filmumsetzung in Sicht. Bitte in Deckung gehen bis die Gefahr vorüber ist!” So oder so ähnlich klang es bis vor wenigen Jahren, wenn zu einer Filmvorlage ein Videospiel erstellt wurde. Hastig und lieblos produziert und auf den schnellen Profit pünktlich zum Filmstart aus, das waren die Vorurteile, die vor allem erfahrene Spieler gegen Filmumsetzungen hatten. Doch heute sind wir lange über diesen Punkt hinaus. Nicht erst seit dem genialen Batman: Arkham Asylum spitzen auch anspruchsvolle Videospieler die Ohren, wenn ein Spiel mit einer der Figuren angekündigt wird, die man bisher zwar im Kino gerne gesehen, zu Hause in der Konsole aber wie die Pest gemieden hat. Stellt sich also die Frage, ob The Amazing Spider-Man weiter zur Verbesserung des Rufs einer ganzen Kategorie von Videospielen beitragen kann!
 
AMAZING Spider-Man
Wie unschwer am Titel zu erkennen, orientiert sich das Spiel am gleichnamigen Kinofilm, mit dem ein Neustart der Spider-Man-Filme durchgeführt wurde. Ohne zu viel für diejenigen zu verraten, die den Film noch sehen wollen, kann man zusammenfassend sagen, dass der Film die Entstehungsgeschichte von Spider-Man, Peters Beziehung zu seiner Freundin Gwen Stacy und den Kampf gegen den Lizard aka Dr. Curt Connors thematisiert. Das Videospiel nun erzählt nicht etwa die Geschichte des Films nach, sondern setzt diese vielmehr fort. Um nun nicht noch mehr zu spoilern: Im Videospiel verbündet sich Spider-Man mit einem seiner Feinde, um eine Infektion aufzuhalten, die droht, ganz Manhattan auszulöschen und bekämpft dabei sowohl Roboter als auch Artenkreuzungen. Mehr kann und sollte man nicht verraten, um Ereignisse des Films nicht vorwegzunehmen. Es sei euch aber versichert: Die Story wäre mit wenigen Änderungen auch für einen zweiten Spider-Man-Film geeignet gewesen, überrascht zum Schluss sogar mit einigen unerwarteten Wendungen und ist daher für ein Videospiel schon fast über alle Zweifel erhaben.
Schwingen wie Tarzan!
Ganz so vorbildlich wie die Handlung präsentiert sich der Rest des Spiels leider nicht. Prinzipiell gliedert sich The Amazing Spider-Man in zwei Teile. Zum einen dürft ihr in Open World-Manier Manhattan erkunden und zum anderen kämpft ihr euch durch enge Gänge, wie Labore und die Kanalisation. Beim freien Spiel in Manhattan kann das Spiel dabei seine Stärken ausspielen. Grafisch nett anzusehen, auch bei aufwendigen Szenen ohne Ruckler und in einem Affenzahn schwingt ihr euch mit euren Spinnenfäden durch das Herz von New York. Da das simple Herumschwingen auf die Dauer etwas eintönig wird, sollen Missionen für Abwechslung sorgen. So dürft ihr Comics sammeln, Schlägertrupps aufhalten, Sniperschützen ausschalten, Infizierte auf schnellstem Wege zur medizinischen Versorgung bringen, Autos verfolgen, Belagerungen durch Verbrechermeuten auflösen, Xtreme-Herausforderungen ablegen, Labore infiltrieren und Fotoreportagen durchführen. Klingt nach viel? Ist es auch. Leider dauern diese Missionstypen fast alle nur eine bis wenige Minuten und wiederholen sich dafür inflationär oft.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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