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The Awakened Fate Ultimatum

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Der Teufel steckt im Detail
Technisch solltet ihr nicht allzu viel erwarten. Das Echtzeit-Kampfsystem in Top-Down-Ansicht wäre auch auf einer PS2 möglich gewesen. Die (Stand-)Bilder, die euch die Geschichte näherbringen sollen, sind nett gezeichnet, aber kaum animiert. Die Synchronisation geht in Ordnung, bietet aber leider etwas unmotivierte Sprecher, die eher den Text ablesen als zu schauspielern. Die Soundeffekte sind solide, die musikalische Untermalung sehr gut, aber beide sind in ihrer Quantität sehr eingeschränkt, sodass man sich schnell nach Abwechslung sehnt. Ein Mehrspielermodus und ein Online-Part sind nicht vorhanden und weitere DLCs sind nicht bekannt. Tearing, Kantenflimmern, Soundaussetzer sowie weitere technische oder spielerische Bugs fielen uns beim Test nicht auf. Alles in allem kann man also von einem technisch sauberen JRPG sprechen.
FAZIT
Im Großen und Ganzen bekommt ihr ein solides, japanisches Rollenspiel präsentiert, mit welchem ihr euch schnell anfreunden und ebenso zügig zurecht finden werdet. Einerseits setzte NIS America auf Altbewährtes, liefert aber auf der anderen Seite wenig Neues. Dass es keine deutschen Bildschirm-Texte und keine deutsche Synchronisation gibt, fällt genauso negativ wie die Textlastigkeit der Story auf. Selbst bei guten Englischkenntnissen, zieht es euch leicht aus dem Spielfluss heraus und zu häufig habt ihr das Gefühl eine Dialog-Wand aus Nullsätzen zu lesen. Technisch wiederum habt ihr ein sauberes, nahezu bugfreies Abenteuer vor euch, das im Bereich der Optik eher auf PS2-Niveau rangiert und audiovisuell gut klingt, aber zu wenig Abwechslung bietet. NIS America-Fans greifen bedenkenlos zu, Leseratten, JRPG- und Anime-Fans spielen Probe, alle anderen finden leider zahlreiche bessere Alternativen.
 
Daher für Einzelspieler ordentlich
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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Leserwertung:
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