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The Shoot

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 Spiel-Infos: The Shoot
The Shoot Boxart Name: The Shoot (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 29. Oktober 2010
Genre: Shooter
Spieler: 1-2
Features:
Move-Unterstützung
Mit "The Shoot" ist nun ein weiterer Lightgun-Shooter für PlayStation Move erschienen. Durch eine etwas einfachere Optik im Schießbuden-Stil versucht man sich von anderen Genre-Vertretern abzuheben und zielt auf ein etwas jüngeres Publikum ab. Bedeutet dies auch, dass man Einschnitte im Gameplay hinnehmen muss? Glücklicherweise nicht, denn The Shoot ist ein äußerst unterhaltsames Spielchen für Zwischendurch. Wie so viele Move-Titel der ersten Generation hat es aber leider auch so manche Schwachstelle...
 
Licht! Kamera! Action!
The Shoot versetzt euch in die Rolle eines Filmstars, der sich durch die verschiedenen Subgenres des Actionfilms ballern muss: Western-, Gangster-, Science Fiction-, Abenteuer- und Horrorfilm. Diese fünf Filme stellen gleichzeitig die verschiedenen Level dar. Jeder Level hat wiederum vier größere Abschnitte - und dann ist auch schon Schluss. Ihr merkt: Das umfangreichste Spiel ist The Shoot nicht gerade. Wenngleich es euch auch immer wieder an den Bildschirm zurück zieht, um eine höhere Punktzahl zu schaffen - der typische Spielhalleneffekt eben. Zu zweit macht die Ballerei dann natürlich auch um so mehr Spaß. Aber das ist in diesem Genre ja nichts Neues. Zurück ans Filmset: Dort werdet ihr stets vom Regisseur beobachtet, der euch mit seinen Kommentaren zu verstehen gibt, ob ihr gerade Mist baut oder eine Trefferserie nach der anderen landet. Gefällt ihm was er sieht, gibt's als Belohnung verschiedene Spezialattacken. Versagt ihr jedoch und trefft Passanten, schießt ständig vorbei oder werdet von den Gegnern getroffen, schickt er euch im schlimmsten Fall sogar vom Set. Game Over geht ihr also nicht, indem ihr ein Leben verliert, sondern wenn die Geduld des Regisseurs zu Ende ist.

http://playstation3.gaming-universe.de/screens/test_the_shoot_01.jpg
 
Hohe Trefferquoten durch Spezialangriffe
Abgesehen vom optischen Erscheinungsbild und dem Fehlen einer Gesundheitsleiste - was ist es, das The Shoot von anderen Spielen dieser Art abhebt? Eigentlich sind hier nur die Spezialangriffe zu nennen, die ihr euch durch hohe Trefferserien sichern könnt. Wenn ihr eine gewisse Anzahl der bösen Pappfiguren am Stück trefft, bekommt ihr die Fähigkeit die Zeit zu verlangsamen, eine Druckwelle auf die Gegner abzufeuern oder die Schussfrequenz eurer Waffe enorm zu erhöhen. Das gibt es zwar teilweise auch bei normalen Lightgun-Shootern, allerdings könnt ihr hier den Zeitpunkt selbst bestimmen, wann ihr auf die Spezialangriffe zugreifen möchtet. Dies geschieht mit Hilfe einer bestimmten Move-Bewegung: Je nach Angriff schleudert ihr den Controller wie ein Lasso über eurem Kopf, schießt unter den Bildschirm oder darüber hinweg. Durch den geschickten Einsatz dieser Spezialfähigkeiten steigert ihr eure Trefferquoten (und damit auch eure Punkte) in immer neue Höhen.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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