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Time Crisis: Razing Storm

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 Spiel-Infos: Time Crisis: Razing Storm
Time Crisis: Razing Storm Boxart Name: Time Crisis: Razing Storm (PAL)
Entwickler: Namco
Publisher: Bandai
Erhältlich seit: 03. November 2010
Genre: Shooter - Lightgun
Spieler: 1-2 (offline), 1-8 (online)
Features:
Move Unterstützung, G-con 3 Unterstützung
Die Time Crisis-Reihe hat bereits auf der ersten PlayStation große Erfolge gefeiert und gehört neben Segas Virtua Cop und House of the Dead zu den großen Namen im Bereich der Lightgun-Spiele. Mit Time Crisis 4 durften PS3-Besitzer schon einmal in das Universum der Time Crisis-Reihe eintauchen - damals allerdings noch ausschließlich mit der G-Con 3 Lightgun. Diese wird zwar auch in Razing Storm unterstützt, jedoch kann man den Titel auch mit PlayStation Move spielen. Ein Umstand, der den Käuferkreis des Spiels wesentlich erweitern sollte. Genauso wie der Umstand, dass man mit Time Crisis: Razing Storm gleich mehrere Spiele auf einmal erhält. Dazu zählen neben Razing Storm auch die Arcade-Version von Time Crisis 4 und Deadstorm Pirates. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Wir werden euch die Titel nacheinander vorstellen und versuchen euch bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen, indem wir den einzelnen Spielen eine Teilwertung geben. 

Time Crisis: Razing Storm - Teil 1: Der Story-Modus
Entscheidet ihr euch für das Hauptspiel, so könnt ihr den Story-Modus spielen oder aber den Arcade-Modus. Im ersten Fall bekommt ihr ein Spiel geboten, das eher an einen Ego-Shooter als ein Lightgun-Spiel erinnert. Mit Hilfe des normalen DualShock 3-Controllers in der einen und des Move-Controllers in der anderen Hand zieht ihr durch die Level. Dabei ist es jedoch sehr unbequem, wenn ihr den klassischen Controller in nur einer Hand haltet. Es ist zu empfehlen auf den wesentlich handlicheren Move Navigation-Controller umzusteigen. Für welche Variante ihr euch auch immer entscheidet, viel Zeit werdet ihr mit dem Story-Modus sowieso nicht verbringen. Grund dafür ist die geballte Langeweile, die euch hier um die Ohren fliegt. Die Handlung ist blöd und die Level sind absolut ideenlos gestaltet. Das fängt beim Setting an, setzt sich beim Levelbau fort und mündet in einer grafischen Präsentation, die von Vorgestern zu sein scheint.
 
http://playstation3.gaming-universe.de/screens/test_time_crisis_razing_storm_01.jpg
 
Hinzu kommt eine Steuerung, die absolut misslungen ist. Ihr bewegt euch einerseits mit dem Analog-Stick des Navigation-Contollers und müsst mit dem Move-Controller in die Richtung zeigen, in die ihr gehen wollt. Die Idee ist sicherlich nicht neu, aber hier ist sie fast unspielbar umgesetzt. Der Blick eurer Figur wandert viel zu schnell durch den Raum, dadurch fällt euch die Orientierung extrem schwer und es braucht eine gefühlte Ewigkeit bis ihr die Steuerung verinnerlicht habt. Das haben scheinbar auch irgendwann die Entwickler bemerkt und eine Funktion eingefügt, mit deren Hilfe ihr eure Gegner anvisieren könnt. In diesem Moment ist die Kamera fest gesetzt und ihr könnt wesentlich besser zielen. Leider rettet dies das Spiel auch nicht mehr. Genauso wenig wie der Mehrspieler-Modus. Der steht dem Einzelspieler-Modus in Sachen Ideenlosigkeit in nichts nach und bietet außer den 08/15 Spielmodi wie Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und King of the Hill nichts außergewöhnliches. Schon allein wegen der katastrophalen Steuerung werdet ihr hier kaum Zeit verbringen. Ist Time Crisis: Razing Storm also ein Fall für die Tonne? Was den Storymodus angeht, so muss diese Frage leider mit einem ganz klaren "JA!" beantwortet werden. Glücklicherweise bietet das Spiel noch einiges mehr und das muss es auch, denn sonst müsste man echt Mitleid mit den Blu-ray Discs haben, auf die dieses Spiel gepresst wurde.  
Teilwertung: 1 von 10 Punkten (unzumutbar)
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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