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Tokyo Twilight Ghost Hunters

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Das Mini-Spiel im Spiel
Euch wird schnell bewusst, dass irgendetwas Komisches vor sich geht, deswegen macht ihr euch wagemutig auf die Suche und bekommt zu den oben erwähnten Gesprächsoptionen die Möglichkeit den Weg vorzugeben. Ob "oberer Flur" oder "unterer Flur", eure Entscheidung bleibt zweitrangig und wird euch so oder so zu den Geistern führen. Leider bleibt auch im späteren Spielverlauf die Auswahl folgenlos. Ehe ihr euch verseht, hört ihr eine unheimliche Stimme und steht einem Geist gegenüber. Doch keine Sorge, die mysteriöse Frau vom Spielanfang entpuppt sich als Geisterjägerin und steht euch sowie einem eurer Mitschüler helfend zur Seite. Per Mini-Spiel müsst ihr als Dreier-Party die Geister aufhalten. Die Zahl der Gespenster variiert hierbei von Mission zu Mission, das Mini-Spiel bleibt aber bis zum Abspann ein und dasselbe. In einem schachbrettähnlichen Schema bewegt ihr eure drei Geisterjäger einzeln sowie rundenbasiert und spürt die Gespenster auf. Die Zahl eurer Schritte und Aktionen ist limitiert. Um etwas Schwung in die Sache zu bringen, habt ihr nur eine bestimmte Anzahl an Zügen. Schafft ihr es nicht, innerhalb der vorgegeben Zuganzahl alle Geister unschädlich zu machen, habt ihr das Spiel verloren und müsst es wiederholen. Einen echten Game Over-Screen gibt es zum Glück nicht. Freundlicherweise wird euch die Anzahl der Felder für eure Bewegungen und der Wirkungsradius eurer Angriffe angezeigt, sodass ihr mehrmals eure Position verändern und variieren könnt, bevor ihr zum nächsten Jäger herüber schaltet. Anstatt ein paar Felder zu gehen, könnt ihr auch einsatzbereit an einem Punkt verharren und warten, dass ein Geist in euch hinein läuft oder ihr bestimmt eine Angriffsart in der Hoffnung einen Geist zu treffen. Läuft bei der ersten Variante ein Geist in euren Mitstreiter oder schafft das Gespenst es nicht, dem Angriff zu entkommen, verliert es je nach Stärke Gesundheitspunkte. Sind diese aufgebraucht, können sich die Ghostbusters mit den anderen Spukgestalten beschäftigen. Natürlich können und werden die Geister auch eure Mitstreiter attackieren, sodass diese Lebenspunkte verlieren und mit viel Pech auch sterben können. Sterben die Jäger, muss das Spiel wiederholt werden, tötet ihr alle Geister, ist das Spiel gewonnen. Jede Mission besteht aus einem Minispiel und sehr vielen Dialogen, wodurch gut 30-45 Minuten zu Buche schlagen können, beim mehrfachen Scheitern auch mal eine Stunde und mehr pro Mission. Danach geht es zurück ins Hauptquartier.


"Geisterjäger, was können wir für Sie tun?"
Euer Hauptquartier ist nicht nur das Rückzugsgebiet nach jeder Mission, sondern auch der Ort, an dem ihr trainieren könnt, um eure Geisterjäger zu leveln oder Hilfsmittel einzukaufen, um die Mini-Spiele zu vereinfachen. Dies geschieht alles mit Hilfe von Bargeld, welches ihr für den erfolgreichen Abschluss der Missionen bekommt. Durch bessere Leistungen bei der Geisterjagd erhaltet ihr natürlich Boni und somit mehr Geldmittel. Die Aufträge gehen ebenfalls in eurem Quartier ein, sodass ihr jederzeit mit der nächsten Aufgabe starten könnt. Dieses strategische Wirtschaftselement und das hilfsreiche Item-Management werten den - leider sehr monotonen - Spielverlauf etwas auf, zu kompliziert wird es aber nie. Im Laufe der Story erhaltet ihr immer neue Geisterjäger, weswegen ihr folglich eure Charaktere unterschiedlich entwickeln und eure Dreier-Party stets neu zusammenstellen könnt. Bis zum Abspann nach gut 12-15 Stunden ändert sich an diesem Prinzip nichts mehr, weswegen ein fader Beigeschmack bleibt.
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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