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Tokyo Twilight Ghost Hunters

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Sound und Technik in Spukhausen
Die simple Grafik besteht aus fotografierten Hintergrundbildern mit gezeichneten Figuren, die keine richtigen Animationsphasen besitzen. Somit besteht eine Figur aus zwei sich abwechselnden, gemalten Bildern, die sich leicht vor sich hinbewegen. Das Minispiel ist ebenfalls kaum animiert, sondern schwenkt bei einem gelungenen Angriff in eine Ego-Perspektive, die der obigen Beschreibung entspricht. Die Soundeffekte sind zweckdienlich und genau wie die Musikstücke nicht gerade zahlreich. Die Synchronisation ist ok, klingt aber leicht unmotiviert. Deutsche Bildschirmtexte und deutsche Sprachausgabe sind nicht vorhanden, sodass ihr euch zwischen Englisch oder Japanisch entscheiden müsst. Bei so simpler Technik kommt es weder zu Tearing, noch zu Rucklern oder Kantenflimmern. Bei der Testversion ließen sich trotz aktuellem Patch die Trophäen nicht mit dem Online-Account synchronisieren. Ob dies einfach nur Pech ist oder bei allen Versionen auftritt, konnte nicht geklärt werden.
FAZIT
Eine leider sehr monotone Geisterjagd - die eine nette Geschichte beherbergt, die sich aber durch die kaum nachvollziehbaren Dialogoptionen nicht beeinflussen lässt - trifft auf ein sich ständig wiederholendes Minispiel. Beides an sich geht in Ordnung, wird aber Geschmackssache sein. Kennt man eine Mission, kennt man alle Missionen. Der Umfang geht mit 12-15 Stunden in Ordnung, wenn man über die Eintönigkeit hinwegsehen kann. Die strategischen Wirtschaftselemente im Hauptquartier schaffen etwas Abwechslung, retten aber das Spielkonzept nicht. Die Optik und die Akustik sind genauso simpel wie die Synchronisation. Deutsche Sprachausgabe und deutsche Bildschirmtexte sucht ihr - typisch für NIS America - vergebens. Wenn man sich für das beschriebene Prinzip begeistern kann, bleibt ein ordentliches Spiel. Wer allerdings Innovation und Abwechslung sucht, sollte um Tokyo Twilight Ghost Hunter einen großen Bogen machen.

Daher für Einzelspieler mittelmäßig bis ordentlich.
 Autor:
Patrick Stahlschmidt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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