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Transformers: Untergang von Cybertron (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Transformers: Untergang von Cybertron (Xbox 360)
Transformers: Untergang von Cybertron Boxart Name: Transformers: Untergang von Cybertron (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: High Moon Studios
Publisher: Activision Blizzard
Erhältlich seit: 24. August 2012
Genre: Action
Spieler: 1-12
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

   
Im Transformers-Universum gab es eine Zeit vor Michael Bay. Eine Zeit bevor sich Bumblebee und Optimus Prime mit Beziehungsproblemen von Hollywood-Schönlingen beschäftigten. Damals lebten sie auf einem weit entfernten Planeten namens Cybertron. Der Kampf um diesen wurde im gleichnamigen Videospiel abgehandelt. Transformers: Untergang von Cybertron - so der Name des Nachfolgers - erzählt nun das letzte Kapitel um den sterbenden Planet. Da kommt natürlich die Frage auf, ob Mittel und Wege gefunden wurden, damit das Spiel nicht wie ein halbgares Addon wirkt. Wir können euch versichern, dass der Third-Person-Shooter eine der größten Überraschungen diesen Jahres im Action-Bereich darstellt! Gründe dafür, abseits vom vollständigen Verzicht auf Bezugnahme zu den Hollywood-Filmen, verraten die folgenden Zeilen. Roll out!
Bis alle eins sind
Nach den Ereignissen von Kampf um Cybertron steht eins fest: Die Autobots können den Krieg gegen die auf Zerstörung gesinnten Decepticons nicht gewinnen. Diese sind zahlenmäßig überlegen, die Verlustrate der Autobots hoch. Selbst wenn Optimus Prime und seine treuen Anhänger deren Zahlen ausgleichen könnten, gäbe es nichts, für das sich die Schlachten lohnen würden. Der Heimatplanet der Transformers liegt im Sterben bedingt durch den massiven Verbrauch von dessen Energon, der Energiequelle der Roboter-Rasse. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Überleben sowohl für Autobots, als auch für Decepticons unmöglich geworden ist. Doch der letzte der Primes hat einen Plan geschmiedet: Ein zur Arche umgewandeltes Kriegsschiff soll die letzten Autobots in Sicherheit bringen, weg vom wahnsinnigen Megatron und dem Leid, das er verbreitet. Doch der Weg bis zum letztendlichen Start des Schiffes ist lang und steinig und von vielen zermürbenden Gefechten begleitet - perfekte Voraussetzungen für ein Videospiel! Sicherlich bietet dieser Story-Rahmen genug Material für ein ansprechendes, spannendes Spiel, doch diesem Anspruch kommt das Spiel an mancher Stelle nicht nach. Kurz gesagt: Bis auf Abschnitte wie etwa das grandios inszenierte Finale fehlt dem Spiel des Öfteren das epische Ausmaß. Auf die insgesamt aber verständlich erzählte, interessante Story hat dies kaum einen schmälernden Einfluss. Wir haben uns gerne jedes Audiolog und jeden Dialog in der um die zehn Stunden andauernden Kampagne des Spiels angehört. Gerade Fans der Franchise dürften also ihren Spaß am Spiel haben und - so viel sei jetzt schon verraten - sollten das Spiel ohne ein weiteres Wort zu lesen kaufen. Diejenigen unter euch, die keine oder kaum Berührungen mit den gigantischen Roboterwesen hatten, sollten aber ebenfalls einen Blick auf Transformers: Untergang von Cybertron werfen. Das liegt nicht zuletzt am abwechslungsreichen und spaßigen Gameplay!
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Leserwertung:
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