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Tron: Evolution (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Tron: Evolution (Xbox 360)
Tron: Evolution Boxart Name: Tron: Evolution (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Propaganda Games
Publisher: Disney Interactive
Erhältlich seit: 20. Januar 2011
Genre: Genre-Mix
Spieler: 1 (offline); 2-10 (online)
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.



Viele Jahre mussten Tron-Fans auf eine Fortsetzung des Kultfilms von 1982 warten. Dafür werden sie jetzt gleich doppelt belohnt: Neben dem nagelneuen Film Tron: Legacy veröffentlicht Disney das Spiel Tron: Evolution, dessen Handlung die Ereignisse zwischen den beiden Filmen erklären soll.

So packend wie 1982?
Und diese Handlung lässt sich, vor allem in ihrer Erzählweise und in der Art, wie sie zwischen die Filme gequetscht wurde, als recht konfus bezeichnen. Der Programmierer Kevin Flynn entdeckte das sogenannte Raster, eine virtuelle Realität im Inneren eines Rechensystems, in dem jedes Programm menschliche Gestalt annimmt. Er selbst verfügt als User über nahezu gottgleiche Kräfte. Im Laufe der Zeit entwickeln sich aus den normalen Basic-Programmen mutierte Programme, die Isos. Zwischen beiden Arten entwicklen sich Spannungen und nachdem sich die Lage durch einen Virus namens “Abraxas” verschärft, der Programme übernehmen kann, greift Flynn ein. Um die Sicherheit für alle Basics und Isos zu garantieren, entwirft er ein neues Programm, den Systemwächter. Eines dieser Programme steuert ihr während des Spiels. Dabei macht euch nicht nur Abraxas das Leben schwer, zusätzlich entwickelt sich unter den Basics eine Verschwörung gegen Flynn und die Isos, die den Raster ins Chaos stürzen und Flynn das Leben kosten könnte.

Auf dem Weg der Zerstörung
Spielerisch lässt sich Tron: Evolution in Abschnitte einteilen, die ihr entweder zu Fuß oder per Fahrzeug bewältigt. An Fahrzeugen stehen euch je nach Spielabschnitt entweder ein Panzer oder ein Motorrad zur Verfügung. Während ihr mit dem Panzer eure Feinde regelrecht auseinander nehmt und mehr mit der Steuerung als mit den Gegnern zu kämpfen habt, beschränken sich die Motorrad-Passagen auf die Flucht vor Bombern, in sich zusammenstürzenden Strecken und weiteren Gefahren.
Zu Fuß habt ihr fast das Gefühl ein Prince of Persia zu spielen. In den zahlreichen Sprungpassagen müsst ihr euch an Wänden entlang hangeln, Hindernisse überspringen und leider auch mit der Kamera kämpfen. Diese Abschnitte sind manchmal durchaus fordernd, glücklicherweise sind die Checkpoints jedoch großzügig verteilt, so dass ihr immer nur kleine Stücke schaffen müsst und der Spielfluss nicht aufgehalten wird. In den Kampfpassagen beschränkt sich das Spiel darauf euch Gegner in den Weg zu werfen, die ihr mit einer Mischung eurer Fertigkeiten wegmetzeln müsst. Mit verschiedenen Tastenkombinationen könnt ihr Standard- oder Spezialangriffe auslösen und aneinander reihen. Wenn ihr auf dem schweren Schwierigkeitsgrad spielt, sind die Kämpfe sogar relativ taktisch und durch ihre Geschwindigkeit fordernd. Auf schwer werdet ihr daher öfter in die ewigen Datengründe eingehen.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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