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Twisted Metal

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 Spiel-Infos: Twisted Metal
Twisted Metal Boxart Name: Twisted Metal (PAL)
Entwickler: Eat Sleep Play
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 02. März 2012
Genre: Action
Spieler: 1-4 (offline), 1-16 (online)
Features:
Online-Pass
Die Twisted Metal-Serie ist Sonys langlebigste exklusiv Spielemarke, die erstmals 1995 ihren Weg auf die erste PlayStation gefunden hat. Und dennoch ist es inzwischen gute elf Jahre seit dem letzten großen Ableger, Twisted Metal Black, her, dass Europäer in den Geschmack der Auto-Zerstörungsorgie kamen. Wohl auch deshalb, weil nach den PlayStation-Teilen der Erfolg hierzulande nachgelassen hat, während in den USA Twisted Metal immer noch zu den großen Namen zählt. Eine weitere Besonderheit ist sicherlich, dass von Anfang an hinter der Serie ein gewisser David Jaffe steht, heute besser bekannt als der kreative Kopf hinter God of War. Beim ersten PlayStation 3-Ausflug von Twisted Metal ist er mit seinem Studio Eat Sleep Play erneut mit an Bord. Ist es ihm und seinem Team also gelungen die altehrwürdige Serie in die heutige Zeit zu verfrachten? Die Antwort fällt zwiespältig aus.

Von PSN zum Vollpreistitel

Die Entwicklung von Twisted Metal hat untypische drei Jahre in Beschlag genommen. Zurückzuführen ist dies auf einige gravierende Änderungen am ursprünglichen Konzept. So war Twisted Metal zunächst als reiner PSN-Downloadtitel geplant, wurde auf Bitten Sonys aber schließlich zu einem Vollpreisspiel heraufgestuft. Ein weiteres Mal griff das Sony Management in die Entwicklung des Spiels ein und forderte einen Story-Modus für das bis dahin Online-only geplante Spiel. Beide Entscheidungen zusammen sind durchaus spürbar.

Der Storymodus von Twisted Metal erzählt nacheinander die Geschichte von drei Charakteren: Dem Massenmörder Sweet Tooth mit seiner Clownsmaske, dem Stuntfahrer Mr. Grimm und des ehemaligen Models Dollface. Jede Geschichte ist in sechs Events aufgeteilt und bietet jeweils drei Zwischensequenzen, welche die Geschichte um die Charaktere vorantreiben und zudem mit menschlichen Schauspieler umgesetzt wurden. Ohne zu viel zu verraten, mehr als ein Aufhänger sind die einzelnen Storys nicht, aber immerhin erhalten Fans somit einen tieferen Einblick zu den Hintergründen der drei Charaktere. Wie wurde zum Beispiel aus dem Eisverkäufer der Psychopath Sweet Tooth, der seine eigene Familie umbringt oder warum muss Dollface trotz ihres Modeldaseins mit einer Maske leben? Stilistisch gesehen kommen die im Grindhouse-Stil gehaltenen Sequenzen aber nicht über ein C-Movie Flair hinaus.
 Autor:
Stefan Böhne
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