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UFC Personal Trainer

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 Spiel-Infos: UFC Personal Trainer
UFC Personal Trainer Boxart Name: UFC Personal Trainer (PAL)
Entwickler: Heavy Iron Studios
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 01. Juli 2011
Genre: Sport - Fitness
Spieler: 1
Features:
PS Move wird vorausgesetzt
Fitness-Spiele richten sich nur an Frauen im Abnehmwahn? Nun, es lässt sich wohl nicht abstreiten, dass sich jenes Genre größtenteils an die weiblichen Spieler richtet und männliche Spieler eher nicht zur Hauptzielgruppe zählen. Mit UFC Personal Trainer möchte THQ nun vermehrt auch männliche Fitnessbegeisterte ansprechen und verspricht knallharte Trainingsaction - gepaart mit einer ordentlichen Portion Kampfsport. Ob wir Hulk Hogan nach unserem Test in den Boden stampfen können? Erfahrt es in unserem Test!  

Like a Kampfmaschine

Um gleich zu Beginn etwas klarzustellen: Mit UFC Personal Trainer erhaltet ihr kein Trainingsprogramm mit dem ihr zu einer Kampfmaschine ausgebildet werdet. Nicht der Kampf, sondern die Fitness steht im Vordergrund. Der Vergleich zu anderen Fitness-Programmen liegt dabei ganz klar auf der verwendeten Lizenz: Bei der UFC, die in Deutschland eher eine untergeordnete Rolle spielt, treten die Gladiatoren der heutigen Zeit bei harten Käfigkämpfen gegeneinander an. Äußerst durchtrainierte und muskulöse Kämpfer geben sich dabei ordentlich auf die Nuss - Blut, Schmerz und Verletzungen inklusive. Für UFC Personal Trainer wurde die amerikanische National Academy of Sports Medicine (NASM) damit beauftragt ein Trainingsprogramm zu entwickeln, das sich an den Trainingsprogrammen der UFC-Kämpfer orientiert. Drei UFC-Kämpfer fungieren im Programm als Trainer, die euch bei den verschiedenen Übungen unterstützen und mehr oder minder versuchen anzuheizen / anzufeuern. Bevor ihr mit dem Workout beginnen könnt, müsst ihr in einem ersten Schritt erst einmal euren Fitnessgrad ermitteln. Nachdem ihr also Angaben zum Gewicht, Alter, Größe und Geschlecht gemacht habt, verlangt Mark DellaGrotte einen Fitnesstest. Ihr müsst so viele Sit-Ups, Liegestütze und Hampelmänner absolvieren, wie ihr in einer festgelegten Zeit schafft. Anschließend wird euer Belastungspuls gemessen und je nach Ergebnis wird euer Fitnesslevel eingestuft. Nun gelangt man endlich ins Hauptmenü - bevor ich allerdings weitermachen kann, brauche ich erstmal eine Pause. Ganz schön anstrengend so ein Fitnesstest!

So, es kann weitergehen! Das Hauptmenü ist schlicht und übersichtlich gestaltet, sodass die verschiedenen Modi und Funktionen relativ schnell überschaut werden können. Unter den so genannten Aktivitäten findet ihr eine Reihe „Minispiele“, bei denen ihr beispielsweise bestimmte Objekte kicken / schlagen müsst. Daneben gibt es noch einen Trainingsmodus und schnelle Trainingsprogramme, die aus vorgefertigten Übungen bestehen. Auch eigene Trainingsprogramme, bei denen ihr die jeweiligen Übungen selbst wählen könnt, dürfen zusammengestellt werden. Wir widmen uns aber lieber gleich dem Herzstück von UFC Personal Trainer, dem Workout-Mode.

Im Workout-Mode könnt ihr zunächst den Zeitraum für euer Training bestimmen. Ihr habt die Wahl zwischen 30 oder 60 Tagen. Anschließend müsst ihr euch für einen Schwerpunkt entscheiden: Ausdauer, Gewichtsabnahme oder Krafttraining stehen zur Auswahl - ihr könnt euch beim Krafttraining auch auf einzelne Muskelpartien konzentrieren. Die täglichen Trainingseinheiten betragen meistens ca. 30 Minuten und setzen sich aus über 70 unterschiedlichen Kombinationen aus Grundübungen zusammen. Tatsächlich muss der große Umfang gelobt werden, da er für jede Menge Abwechslung sorgt. Es wird einige Zeit ins Land gehen, bis ihr wirklich alle Trainingsübungen und die unterschiedlichen Programme durchgeackert habt. Der Move-Controller wird in die mitgelieferte Beinschlaufe gepackt und stört während den Übungen nicht. Leider ist die Erkennung eurer Bewegungen eher eine Mogelpackung. Wer das Programm betrügen möchte, hat einfaches Spiel. Ein Ellenbogenschlag kann auch mit einer Handbewegung nach oben ausgeführt werden und wird vom Programm dennoch als korrekt anerkannt. Wer sich an das Trainingsprogramm wagt, wird am Schummeln sicherlich kein Interesse haben. Allerdings kommt es ab und an leider vor, dass korrekt ausgeführte Bewegungen ebenfalls nicht erkannt werden und somit nicht in der Übungsstatistik addiert werden.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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