PlayStation 3 » Tests » U » Uncharted 3: Drake`s Deception

Uncharted 3: Drake`s Deception

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Uncharted 3: Drake`s Deception
Uncharted 3: Drake´s Deception Boxart Name: Uncharted 3: Drake`s Deception (PAL)
Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 02. November 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-10
Features:
Online-Pass für Multiplayer, 3D-Modus
Erwartung ist eine blöde Kuh. Kann man so mit einem Test zu Uncharted 3: Drake’s Deception beginnen? Irgendwie schon, wenn man sich in zahlreichen PS3-Spielerforen oder -blogs rumtreibt. Auch ich gehöre zu denjenigen, die Uncharted 2 vor gut zwei Jahren wirklich genossen haben, denn noch nie war ein Videospiel so nahe an einer perfekten Inszenierung gepaart mit atemberaubenden Grafiken. Manch einer mag es sogar als frevel sehen, dass ich diesem Spiel gerade einmal ein herausragend als Wertung gegeben habe. Eines ist klar, Naughty Dog stand vor einer enorm schwierigen Aufgabe, nämlich die hohen Erwartungen an Uncharted 3: Drake’s Deception zu erfüllen und einen würdigen Nachfolger abzuliefern. Nun ist das Action-Adventure da und so viel sei jetzt schon verraten: Es ist das PS3-exklusive Spiel des Jahres! Doch reicht es auch an den zweiten Teil heran und übertrumpft diesen sogar?
 
Habt ihr schon einmal einen Schatz gefunden?
Wie es der Untertitel erahnen lässt, schlüpft ihr einmal mehr in die Rolle von Nathan Drake, der sich auf die Spur seines Urahnen Sir Francis Drake begibt, einem Seefahrer, der nebenbei zahlreiche Abenteuer erlebt haben soll. Diesmal dreht sich alles um die verschwundene Stadt Iram, auch bekannt als „Atlantis des Sandes“ und mehr Irrglaube als nachweisbarer Standpunkt. Aber der Reihe nach, denn selbstredend besucht ihr in Uncharted 3 diverse Schauplätze rund um den Globus. Angefangen von London über Frankreich, bis hin zu… mehr wollen wir eigentlich nicht verraten, schließlich soll es ja auch für euch ein Abenteuer sein, oder?

Der Anfang gestaltet sich für das sonst so cineastische Uncharted ungewohnt. Bei einer Barschlägerei werdet ihr mit dem neuen Nahkampfsystem vertraut gemacht. Dieses erweist sich den Spielverlauf über als sehr nützlich und ist durchaus brachial in Szene gesetzt. So kann Nathan die Umgebung mit in den Kampf einbeziehen und auf einem Markt seine Gegner beispielsweise mit kiloschweren Fischen ausschalten. Auch wenn das Kampfsystem recht simpel und repetitiv ausfällt, so macht es auch in den späteren Levels noch Spaß und ist den Gebrauch definitiv wert. Lediglich die erwähnte Barszene wird durch unschöne Tutorials im Sinne von „Drücken sie jetzt Button XY“ unterbrochen. Untypisch für ein sonst so durchgedachtes Uncharted, denn der Spielfluss wird dadurch merklich abgebremst. Aber wollen wir nicht weiter die ersten Spielminuten kritisieren und wagen uns tiefer hinein ins Abenteuer.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
9.3