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Uncharted: Drakes Schicksal

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 Spiel-Infos: Uncharted: Drakes Schicksal
Uncharted: Drakes Schicksal Boxart Name: Uncharted: Drakes Schicksal (PAL)
Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 05. Dezember 2007
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
SixAxis
Für PlayStation 3 Besitzer war 2007 kein leichtes Jahr. Während Wii und Xbox 360 Anhänger mit tollen Exklusivtiteln, wie Super Mario Galaxy oder Halo 3, versorgt wurden, schaute die PS3 Gemeinde beschämt auf den Boden. Kein Wunder also, dass Uncharted: Drakes Schicksal zum neuen „Heilsbringer“ auserkoren wurde. Kaum ein Titel hat in letzter Zeit für soviel Furore gesorgt und die Erwartungen der Spieler sind immens hoch. Ob Uncharted diesen Erwartungen gerecht werden kann und für einen gelungenen Jahresabschluss sorgt, erfahrt ihr in unserem Test.

Der sympathische Draufgänger
Nathan Drake ist ein Abenteurer, der seinen Lebensunterhalt durch das Aufspüren von Schätzen finanziert. Er wandelt auf den Spuren seines Vorfahren, dem berühmten Sir Francis Drake, der irgendwo im südamerikanischen Dschungel einen riesigen Goldschatz versteckt haben soll. Gemeinsam mit der Reporterin Elena und seinem alten Kumpel Sullie begibt er sich auf eine spannende Reise voller Gefahren. Als die drei den Sarkophag des bekannten Freibeuters finden, erwartet sie bereits die erste Überraschung. Im Sarkophag befinden sich keine menschlichen Überreste, sondern einige Aufzeichnungen, die auf die sagenumwobene Stadt aus Gold hinweisen – El Dorado. Doch ihr seid nicht alleine im Dickicht des Dschungels. Skrupellose Ganoven, die ein Auge auf den Schatz geworfen haben, sind euch ständig auf den Fersen und so beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Die komplexe und spannende Story wird durch aufwändige Zwischensequenzen vorangetrieben. Gerade innerhalb dieser Sequenzen bekommt der Spieler einen guten Zugang zu Drake und seinen Begleitern. Ein sympathischer Held, eine toughe (und ganz und gar nicht den Videospiel-Klischees entsprechende) Reporterin und eine fesselnde Story – eine gute Voraussetzung für ein nervenaufreibendes Action-Adventure.
 

 
Aller guten Dinge sind drei
Uncharted wird genretypisch aus der 3rd-Person-Perspektive gesteuert und vereint drei unterschiedliche Gameplay-Elemente miteinander: Schießen, Balance und Rätsel. Der größte Anteil des Spiels besteht aus den Shooter-Einlagen. Hierbei wird dem Spieler viel taktisches Feingefühl abverlangt, denn pures „Rumgeballer“ hilft Drake keinen Deut weiter. Die Gegner überzeugen durch eine brillante KI und bringen Drake ein ums andere Mal in ernste Schwierigkeiten. So bekommen wir es oftmals mit mehreren Gegner gleichzeitig zu tun und sind deren Schüssen hilflos ausgesetzt, wenn wir keine ausreichende Deckung finden. Per Kreis-Taste kann Drake in Deckung gehen und das funktioniert fast immer einwandfrei. Nun können wir entweder blind aus der Deckung herausfeuern oder gezielte Schüsse auf die Gegner abgeben. Da sich fast alle Objekte zerstören lassen, bietet das jeweilige Versteck allerdings keinen dauerhaften Schutz. Auch eine Steinmauer geht unter Schusseinwirkung der Gegner oder gezielten Granaten zu Bruch. Während Drake zu weiteren schützenden Mauern, Steinen oder Bäumen unterwegs ist, greifen vereinzelt Gegner aus ihren Hinterhalten an. Dadurch entsteht ein sehr aktives und dynamisches Kampfsystem und die Schießeinlagen sorgen für Hektik und Spannung, die sich auch auf den Spieler überträgt. Neben einer Pistole und Granaten, stehen Drake auch noch diverse Maschinengewehre und Granatenwerfer zur Verfügung. Allerdings können nie mehr als zwei Waffen gleichzeitig getragen werden. Merkwürdig ist allerdings, dass die Pistole über weitere Distanzen meist deutlich effektiver ist, als andere Waffen. Wohl ein Grund dafür, dass viele Spieler hauptsächlich mit der Pistole durch die Büsche ziehen.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Leserwertung:
8.9