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Virtua Fighter 5

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Auch wenn es kaum tröstet: Immerhin gibt es gegenüber dem Vorgänger zwei neue Kämpfer zur Auswahl. Dies wäre einmal Eileen, eine Chinesin, welche den sehr schnellen Kampfstil Kou-Ken beherrscht. Der andere neue Charakter nennt sich El Blaze und stammt aus Mexiko. Wie ich finde ist er besonders gut gelungen. Er kämpft eine Art Catcher-Stil, welcher sehr nett anzusehen ist und zudem noch sehr effektiv ist.
Hatte die Größe und das Gewicht in anderen Teilen noch einen großen Einfluss auf das Endresultat eines Kampfes, hat Sega hier diesmal gut ausbalanciert. Wrestler schlagen kleinere Gegner wie Jacky oder Pai nicht mehr so schnell zu Brei. Umgedreht brauchen Jacky und Pai nicht mehr unzählige Schläge, um mit solch großen Brummern fertig zu werden. Insgesamt bewegt sich das Spiel auf einem sehr fairen und motivierenden Niveau.
FAZIT
Virtua Fighter 5 ist ein gut gelungenes Spiel und glänzt vor allem durch die Komplexität und das hohe taktische Niveau. Manche Arenen sind leider nicht so schön gelungen, dafür gibt es aber reichlich davon und es befinden sich auch sehr beeindruckende darunter. Wünschenswert wären mehr Neuerungen gegenüber dem Vorgänger. Auch einen Online-Modus sucht man vergeblich. Beeindruckend sind die vielen unterschiedlichen Kampfstile der 17 auswählbaren Kämpfer und die geniale Spielbalance. Die Optik ist sehr schön anzusehen und das Spiel unterstützt 1080p. Für Freunde von Beat' em Ups und Martial Arts Fans ist VF5 ein Pflichttitel, aber auch Freunde anderer Genres dürfen einen Blick riskieren: Das Spiel ist einer der besten Launch-Titel die es für die PlayStation 3 gibt.
 
Daher für Einzelspieler sehr gut und im Mehrspielermodus gut
 Autor:
Michael Zmuda
Testbericht
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Leserwertung:
7.7