PlayStation 3 » Tests » W » Warhammer 40.000: Space Marine (Xbox 360)

Warhammer 40.000: Space Marine (Xbox 360)

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Warhammer 40.000: Space Marine (Xbox 360)
Warhammer 40.000: Space Marine Boxart Name: Warhammer 40.000: Space Marine (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Relic Entertainment
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 09. September 2011
Genre: Action
Spieler: 1-16
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
       
Relic Entertainment hat mit der Warhammer-Franchise bereits einiges an Erfahrung gesammelt. Nach den guten Dawn of War-Strategiespielen für den PC, wagt man sich nun erstmals an einen Titel, der ebenfalls für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheint. Mit Warhammer 40.000: Space Marine traut man sich nun in Shooter-Gefilde und schickt den Spieler in der Rolle eines Space-Marines gegen unzählige Orks in den Kampf. Ob die Grünhaut-Metzelei konkurrenzfähig ist, oder nur Fans der Franchise zu begeistern weiß, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Vom Tabletop-Kult zum Videospiel
Warhammer 40.000 sagt euch nichts? Dann treibt ihr euch wohl nie im lokalen Comicladen oder Games Workshop herum, schließlich handelt es sich dabei um ein kultiges und überaus beliebtes Tabletop-Spiel. Die Franchise hat ihren Ursprung also nicht digital, sondern ist vielmehr ein modernes, komplexes Schach. Apropos komplex - auch die Spielwelt erstreckt sich über mehrere Planeten und Dimensionen, was den Einstieg für Neulinge nicht gerade einfach macht. Im dystopischen vierzigsten Jahrtausend kämpft die Menschheit mit zahlreichen anderen Spezies um das eigene Überleben und die Herrschaft des Universums. Wen wundert es, dass man sich bei diesem Krieg nicht auf den Otto-Normal-Soldat verlassen kann. Als menschliche Waffe kreierte der Imperator der Menschheit die Space Marines: Riesige, genetisch veränderte Übermenschen in schweren Panzerungen und ausgestatte mit mächtigen Wummen. 19 zusätzliche Organe ermöglichen eine schnelle Heilung und ein Stärke-Level, das ansonsten unerreicht bleibt.

Klingt wie der perfekte Videospiel-Held? Das dachte man sich bei Relic Entertainment wohl auch und deshalb schlüpft ihr im Spiel in die Rolle von Captain Titus, der gemeinsam mit Veteran Sergeant Sidonus und Veteran Leandros die Aufgabe erhält, die Ork-Invasion eines strategisch wichtigen Farbik-Planeten zu stoppen. Diese auf Chaos gesinnten Feinde mischen die zahlenmäßig weit unterlegenen Soldaten kräftig auf und zerstören auf ihrem Weg alles, was sie nicht selbst nutzen können. Genau hier liegt das Problem, denn auf dem angegriffenen Himmelskörper befindet sich ein Titan-Manufaktorum. Dieses arbeitet gerade an einer überaus mächtigen Waffe, die die schuppigen Gestalten besser nicht in die Finger kriegen sollten. Insgesamt reicht die Story aus, um den Hünen eine Motivation für ihr Handeln zu geben, ohne jedoch wirklich originell zu sein und langfristig an den Controller zu fesseln. So mancher Wendepunkt ist schon lange vorher erkennbar. Zudem wird es Einsteigern in der Welt von Ultra Marines, Waaaghboss und Ballaboy-Boss nicht gerade einfach gemacht, da man wortwörtlich direkt ins Spielgeschehen geworfen wird.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.0