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Warriors: Legends of Troy

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 Spiel-Infos: Warriors: Legends of Troy
Warriors: Legends of Troy Boxart Name: Warriors: Legends of Troy (PAL)
Entwickler: Koei
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 04. März 2011
Genre: Action
Spieler: 1
Features:

Bock auf Massenschlachten und Button-Mashing? Dann könnte euch Warriors: Legends of Troy durchaus interessieren. Wer ein Kenner der Dynasty Warriors-Reihe ist, dürfte den Zusammenhang zwischen den beiden Titeln schon am Namen erkennen. Doch statt fernöstlicher Mythologie kämpft ihr euch nun kreuz und quer durch Homers Ilias. Schafft es Koei mit dem Titel die westlichen Spielerherzen zu erobern oder hätten sie die griechischen Helden lieber in Frieden ruhen lassen sollen? Erfahrt es in unserem Test!
 
Westliche Mythologie trifft Massenprügler
Auch wenn es die Dynasty Warriors-Reihe immer wieder in die westlichen Händlerregale geschafft hat, so richtig viel Aufmerksamkeit bekommt die Serie von den Spielern hier nicht geschenkt. Dies mag zu einem großen Teil auch an der thematischen Ausrichtung der Titel liegen. Die Dynasty Warriors-Reihe beschäftigt sich nämlich ausschließlich mit Mythen und Legenden aus Fernost. Auch wenn es hierzulande sicher einige Liebhaber dafür gibt, der größte Teil der westlichen Spieler ist von diesen Szenarien wohl weniger angetan. Was tun, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, - oder so ähnlich - fragten sich nun anscheinend auch die Entwickler von Koei, die sich anstelle von Omega Force für den Titel verantwortlich zeichnen. Die Antwort scheint einfach: Man nehme ein westliches Szenario und packe es in das Korsett der Massenprügler-Reihe. Das Ergebnis lautet Warriors: Legends of Troy, in dem ihr in gewohnter Dynasty-Manier unzähligen Gegnern auf den Kopf haut. Statt fernöstlichen Kriegern schlüpft ihr nun unter anderem in die Rolle von Odysseus, Achilles, Paris oder Herkules und kämpft euch mit den Helden durch die griechische Mythologie zur Zeit des Trojanischen Krieges. Leider sind merkliche Unterschiede zwischen den einzelnen Charakteren kaum spürbar. Zwar tragen sie spezifische Waffen, wie Schwerter oder Wurfmesser bei sich, doch im Endeffekt läuft es immer wieder darauf hinaus dicke Kombos anzusammeln. Dadurch füllt ihr die Special-Move-Leiste und könnt den Bildschirm anschließend durch „Blutdurst“ in ein blutiges Gemetzel verwandeln. Das Gameplay selbst unterscheidet sich nur minimal von den großen Brüdern aus der Dynasty-Reihe. Die einzelnen Level sind in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen sich euch jeweils neue und zahlreichere Gegnergruppen in den Weg stellen, die es zu vermöbeln gilt.
 
Ihr folgt auf dem Weg zum Erfüllen der jeweiligen Aufgaben einem linearen Pfad durch die Areale und habt nur wenige Möglichkeiten euch im jeweiligen Gebiet frei zu entfalten. Eine dieser Möglichkeiten, die euch einen etwas größeren Bewegungsspielraum zugestehen, bilden die Nebenquests. Hier gilt es beispielsweise eure befreundeten Streitkräfte vor dem Ertrinken zu retten oder die gegnerischen Katapulte innerhalb eines gewissen Zeitlimits zu zerstören. Unterm Strich bieten aber auch diese Sekundärziele nur zu Beginn ein wenig Abwechslung und laufen letztlich auch auf immergleiches Knöpfe drücken hinaus.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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