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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Hands-On

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 Spiel-Infos: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Hands-On
Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn Boxart Name: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Hands-On
Entwickler: TBA
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 20. Oktober 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1; 2 (Koop)
Features:
3D-Support, PlayStation Move Support
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Spieleumsetzungen von Filmen oder Büchern oftmals nicht die Erwartungen der Fans halten können und werden deshalb meist gemieden. Nicht immer jedoch zurecht, betrachtet man die Masse an Lizenzspielen. So ist es eigentlich auch kein Wunder, dass sich hin und wieder ein echtes Juwel unter all dem Einheitsbrei befindet, der lediglich dazu dient dem treuen Fanherzen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ (Oder im Original auch besser als TinTin bekannt) bahnt sich nun eine weitere Umsetzung eines Filmes aus den Händen von Peter Jackson an, der mit den Abenteuern des Reporters Tim und seinem getreuen vierbeinigen Foxterrieres Struppi nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Doch nun stellt sich natürlich die Frage, ob denn das Videospielabenteuer der Beiden den hohen Erwartungen der Comic- und zukünftigen Filmfans gerecht werden kann. Aus diesem Grunde haben wir uns bereits vorab die PS3 Version des Titels ein wenig näher angeschaut!
 
Comichelden in Aktion
Freunde der Comic-Vorlage kennen ihn natürlich: den cholerischen und permanent hundsmieserabel gelaunten Seemann Kapitän Haddock. Im Action-Adventure beginnt die Geschichte damit, dass der clevere Journalist, der das Talent  hat, stets in Schwierigkeiten hineinzurutschen, auf den dauerbetrunkenen Seemann trifft und sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach einem Schatz macht, den vor vielen Jahren einer seiner Vorfahren hinterlassen haben soll. Das Prinzip von Tim und Struppi ist eigentlich ganz einfach erklärt. Ihr steuert den Jungen in einer 2D-Seitenansicht durch die verschiedenen Level und versucht, stets eine gigantische Uhr am Ende eines jeden Levels zu erreichen. Habt ihr diese erreicht, so gilt das Level als geschafft. Ganz so einfach wird euch aber die Reise nicht gemacht – während ihr euch in vertrauter Jump'n'Run-Manier durch die einzelnen Level bewegt, lauern dort immer wieder Gegner, aber auch Rätsel auf euch, die es zu besiegen bzw. zu lösen gilt. Bei der Präsentation wurden uns zunächst zwei Solomissionen präsentiert, um uns die Spielmechanik näher zu bringen. Immer wieder wurde erwähnt auf welch vielfältige Art und Weise man sich durch das Spiel schlagen könne – zwar mag es für den jungen Reporter auch kein Problem sein, sich seinen Weg mithilfe seiner Fäuste zu bahnen, aber der eigentliche Reiz liegt eher darin sich sein kluges Köpfchen zu Nutze zu machen. Durch Interaktion mit der Umgebung stellt es in den meisten Fällen kein großes Problem für den Titelhelden dar, die ihm nicht wohlgesonnenen Gestalten mit Hilfe von Volleybällen oder herumstehenden Fässern auszuschalten.


 
Mehr Spaß zu zweit!
Nachdem wir uns allerdings an der Singleplayer-Demo sattgesehen hatten, drückte man zweien unserer Gruppe – frei nach dem Motto Ladys first hielt ich bereits einen in Händen, bevor ich überhaupt realisiert hatte, was geschehen war - prompt einen Controller in die Hand, denn: Überraschung! Das Comicabenteuer ist nicht lediglich alleine spielbar, ihr könnt auch zu zweit eure Abenteuer bestreiten. Allerdings müsst ihr nicht immer als Tim und sein weißer Foxterrier unterwegs sein, sondern könnt unter anderem auch Kapitän Haddock oder die Detektive Thompson und Thomson auswählen. Von der Spieldynamik erinnert der Koop-Modus ein klein wenig an LittleBigPlanet – in ähnlicher Ansicht gilt es, ähnliche Rätsel zu lösen, die man alleine nie im Leben schaffen könnte, um am Ende heil bei der Taschenuhr anzukommen, die das Ende des Levels symbolisiert. Die gesamte Steuerung geht wunderbar intuitiv von der Hand und ist binnen Sekunden erlernt, nachdem man den Controller zum allerersten Male in Händen hält. Auch optisch macht der Comictitel etwas her, obwohl er bei weitem nicht alles aus der Konsole herausholt. Zwar lief die gesamte Präsentation in 3D ab, der Effekt ist aber ein wenig mau ausgefallen. Dennoch natürlich ein nettes, aber eher überflüssiges Feature, das sowohl in der PS3-, als auch Xbox 360-Version enthalten sein wird. Zuletzt wurde uns noch mitgeteilt, dass in der finalen Version sowohl Move-Support, als auch Kinect-Support enthalten sein wird, während wir uns mit dem PS3 Controller begnügen mussten.
 
 Autor:
Barbara Bleier
Vorschau
Zur Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn Screengalerie
Screenshots:
Prognose:
2/5
Leserhype:
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