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Hitman: Absolution

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 Spiel-Infos: Hitman: Absolution
Hitman: Absolution Boxart Name: Hitman: Absolution
Entwickler: IO Interactive
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 20. November 2012
Genre: Action
Spieler:
Features:

Wenn der Hitman zweimal klingelt, ist es meist schon zu spät. Wenn der Postmann zweimal klingelt und eine Preview-Version von Hitman: Absolution in der Hand hält, ist es auch irgendwie schon zu spät - zumindest für alle anderen Dinge, die man sich an einem Wochenende vorgenommen hat. Wir haben uns im Zimmer eingesperrt und uns die ersten Spielstunden von Hitman: Absolution ganz genau angeschaut. Zu einfach, zu viele Shooter-Anleihen, zu linear? Nein, nein, nein! Warum wir den Release am 20. November 2012 gar nicht mehr erwarten können, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
 
Evolution!
Agent 47 hat sich wirklich lange Zeit gelassen, denn sein letzter Auftritt auf den Konsolen liegt bereits sechs Jahre zurück. Eine lange Pause für einen Auftragskiller, der seinem Job zwischenzeitlich nur in einem mäßigen Kinofilm nachging. Seit der Ankündigung von Hitman: Absolution unterlag das Meinungsbild der Hitman-Fans einem stetigen Wandel, das von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt alle Facetten abdeckte. Diese Stimmungsschwankungen kann man der Fanbasis kaum verdenken, denn was uns genau in Hitman: Absolution erwarten würde, war nicht komplett zu entschlüsseln. Einige der veröffentlichten Screenshots ließen das Gefühl aufkommen, dass man es dieses Mal nicht mit einer Assassine der Neuzeit zu tun bekommen würde, sondern mit einer glatzköpfigen Mischung aus Kane und Lynch. Die Ankündigung des Instinkt-Modus, der mögliche Gefahren und interaktive Umgebungsobjekte Hotspot-artig hervorhebt, sorgte vor allem bei den Hitman-Spielern der ersten Stunde für einigen Unmut. Als einsteigerfreundliches Feature angedacht, befürchteten viele, dass Hitman: Absolution durch den Instinkt-Modus seiner serientypischen Komplexität und Schwierigkeit entzogen werde. Wir können all diese Bedenken und schlimmen Befürchtungen jedoch guten Gewissens zerstreuen - das Franchise wurde mit Hitman: Absolution keiner kompletten Neuausrichtung unterzogen, sondern vielmehr auf die nächste Evolutionsstufe gehievt. Das besondere „Hitman-Spielgefühl“ kommt auch beim neusten Ableger sofort zur Geltung - vielleicht sogar mehr als jemals zuvor.

Spiel´s noch einmal, Hitman
Um eure eigene Spielerfahrung nicht zu torpedieren, verzichten wir in dieser Vorschau bewusst auf jegliche Story- oder Missionsdetails. Lediglich die Anmerkung, dass die Story-Zwischensequenzen wirklich kinoreif wirken, - auch wenn der Beginn der Geschichte teilweise etwas „skurril“ anmutete - muss gestattet sein. Nach der feinen optischen Präsentation in den Zwischensequenzen, erwarteten wir die gewohnten Einschnitte bei der tatsächlichen Ingame-Grafik,... - Pustekuchen! Als wir das erste Mal selbst in die Haut von Agent 47 schlüpfen, trauen wir unseren Augen kaum. Butterweiche Bewegungen, messerscharfe Texturen und beeindruckende Licht- und Schatteneffekte präsentieren sich absolut ruckelfrei auf dem Fernseher. Die verschiedenen Areale sind so detailliert und abwechslungsreich gestaltet, dass man am liebsten per Touristenbus durch die unterschiedlichen Settings kutschiert werden möchte. Dabei spielt Hitman: Absolution mit Extremen und vermischt einen dreckigen, dunklen und düsteren Stil mit einer Brise Kühlheit, gepaart mit einer glatten, sterilen Überzeichnung. Kurz um: zum Augenreiben!

Wie gewohnt wird unser glatzköpfiger Auftragskiller aus der Third-Person-Perspektive durch die Missionen gesteuert, wobei die Kontrolle im Vergleich zu den Vorgängern deutlich direkter wirkt. Der zuvor bereits angesprochene Instinkt-Modus ist eine der bedeutenden Neuerungen und zeigt euch neben Gegnern und der eigentlichen Zielperson auch alle Objekte mit denen ihr in dem jeweiligen Level interagieren könnt. Von defekten Stromleitungen, über Möbelstücke, bis hin zum Essbesteck - in Hitman: Absolution gibt es viele Objekte, die sich auf eurer Mission als hilfreich erweisen können. Das besonders schöne an der Sache: Ihr könnt eine Mission auf so unterschiedliche Weise lösen, dass der Wiederspielwert enorm hoch ist. Wir haben die zweite Mission des Spiels insgesamt viermal wiederholt und jedes Mal fanden wir eine neue Methode, um unser Missionsziel zu erreichen - und wir haben beileibe nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Je nachdem wie ihr eine Mission angeht, umso leichter oder schwerer wird der Schwierigkeitsgrad. Vor allem für Einsteiger empfiehlt sich hier die Instinkt-Funktion, doch wer das pure Hitman-Feeling erleben will, verzichtet einfach darauf und spielt bei Bedarf sogar ohne HUD. Hitman: Absolution ermöglicht damit ein ganz individuelles Spielerlebnis.
 Autor:
Joshua Hampf
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
8.1