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Bigben Memory Card Adapter

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Da steht sie also, die neu erworbene PlayStation 3, während die altehrwürdige Vorgängerkonsole endgültig ihren Ruhestand antreten und in ihre Altersresidenz, auch „Schrank“ genannt, einziehen musste. Doch was passiert nun, falls man Lust auf eines der unzähligen PS1 und PS2 Spielehighlights bekommt, die man im Laufe der Jahre so gesammelt hat? Sicher, die PlayStation 3 versteht sich inzwischen mit einer beachtlichen Menge an alten Titeln, aber leider befindet sich an der Konsole keine Andockmöglichkeit für euere alten Memory Cards und wer nur schnell den Endkampf bei Dragon Quest machen möchte, verspürt kaum das Bedürfnis nur dafür erneut durch das gigantische Spiel zu laufen. Hier hilft nur ein Memory Card Adapter weiter, der euere Spielstände auf die Festplatte der PS3 überträgt. Neben der offiziellen Variante aus dem Haus Sony bieten auch einige Dritthersteller diese Art von Adapter an. In diesen Fall testeten wir den Memory Card Adapter der Firma Bigben auf Herz und Nieren.

Erster Eindruck
In der Packung befinden sich genau zwei Teile: Einmal natürlich der Memory Card Adapter, der mit den Maßen 240 x 150 x 30 mm und einem Gewicht von 106 g sehr unauffällig ausgefallen ist. Wobei nicht das Fliegengewicht das Problem ist, sondern der Eindruck beim Betasten des Adapters. So ist schnell bemerkbar, weshalb der Adapter für rund 15 Euro im Handel zu finden ist und damit 5 Euro günstiger als die Sony-Variante erstanden werden kann. Die mindere Qualität ist beim Einschub einer Memory Card in den Slot besonders auffällig. Allzu oft sollte das Zubehör nicht unbeabsichtigt auf den Boden fallen und auch kein mittlerer Druck auf den Adapter ausgeübt werden. Um den Adapter mit der PlayStation 3 verbinden zu können, wurde praktischerweise ein handelsübliches ca. 75 cm langes USB-Kabel gleich mit in die Packung gelegt, das ihr auch für andere Einsätze zweckentfremden dürft.

Der Praxistest
Beim ersten Eindruck konnte der Adapter keine großen Pluspunkte einfahren, aber die wichtigste Frage ist natürlich: Wie gut verrichtet er seinen Dienst? Also legten wir eine relativ volle und originale Sony Memory Card für die PS2 in den Adapter und verbanden ihn via USB Kabel mit der ausgeschalteten PlayStation 3. Nach unseren Erwartungen müsste sich nach dem Einschalten der Konsole ein neuer Menüpunkt im Memory Card Dienstprogramm auftun und so war es tatsächlich auch. Nach einer kurzen Ladezeit wurden dort nun alle auf der Memory Card befindlichen Speicherstände angezeigt und uns stand die Möglichkeit zur Wahl, diese auf die interne Memory Card, sprich der Festplatte der PlayStation 3 zu kopieren.
 Autor:
Oliver Sautner
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